Skifahren - Das geht auch im Sommer

Crosslauf Langläufer schwitzen für den Deutschlandpokal

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Monique Siegel, Julia Belger, Anne Winkler und Katharina Hennig (v.li.) am Keilberg. Foto: Thomas Fritzsch

Westfeld/Wunderthausen. Am kommenden Wochenende findet in Westfeld/Wunderthausen der erste nationale Leistungsvergleich im Crosslauf und Rolleranstiegslauf erstmals nach drei Jahren wieder mit Punktvergabe im Deutschlandpokal (Startberechtigung ab U16 bis Damen/Herren) statt.

Im Vorjahr wurde diese Sommerleistungskontrolle (SLK) bereits zentral in Oberwiesenthal, jedoch ohne Punktvergabe, durchgeführt. 2015 und 2014 gab es dezentrale, interne Sommerkontrollen am Bundesstützpunkt Oberwiesenthal, und davor stets zentrale Sommerkontrollen des Deutschen Sportverbandes (DSV). "Man kehrt damit zum Altbewährten zurück", sagte der Skilanglauf-Landestrainer, Lars Lehmann.

Vorfreude bei den Langläufern

Damit sind auch die Haupttrainingsmittel der Skilangläufer offensichtlich, wobei die bisherige Trainingsetappe insbesondere im Bereich der Jugendlichen/Schüler eher den Crosslauf anstatt Rollertraining beinhaltete. "Im Bewusstsein der kommenden Olympischen Spiele in Pyeongchang und dem Sprint-Heimweltcup in Dresden Mitte Januar 2018 sind bereits eine hohe Motivation und Vorfreude in der sächsischen Skilanglaufszene, also in Vereinen, bei Sportlern und Trainern spürbar. Ebenso aber auch das Pflichtbewusstsein, sich bei diesen Wettkampfhöhepunkten bestmöglich zu verkaufen", sagte Lars Lehmann.

Die SLK ist ein wichtiger Bestandteil der Jahresplanung, um die Wirksamkeit des bisherigen Trainings zu überprüfen. Schade, dass Katharina Hennig sowie die gesamte DSV WM-Staffel der Damen und Herren nicht teilnehmen können, da sie zu einem Rennen mit insbesondere skandinavischer Beteiligung nach Sandnes eingeladen wurden", sagte der Bundestrainer der Herren, Janko Neuber.