Skispring-Wettkampf in Zschopau ein Erfolg

Skispringen Gastgeber freuen sich über Ablauf und Ergebnisse

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Volle Konzentration auf die Landung: Der Zschopauer Franz Dippe steht seinen Sprung sicher. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Mehr als 100 Skispringer aus ganz Sachsen haben am vergangenen Wochenende in Zschopau ihr Können gezeigt. Obwohl sogar ein Nachwuchssportler des tschechischen Vereins LK Osek mit am Start war, ging es auf den Schanzen am Zschopenberg um Titel des Freistaats. Für die jüngeren Teilnehmer bis hinauf zur AK 13 stand ein Wettkampf im Rahmen des Sachsenpokals auf dem Programm, die älteren Springer kämpften um die Medaillen der Landesmeisterschaft.

Alle fünf Starter bei Siegerehrung vertreten

Und obwohl die Gastgeber vom SV Nordisch/Alpine mit der Organisation und der Verpflegung viel zu tun hatten, sprangen auch für sie tolle Ergebnisse heraus. "Alle unsere fünf Starter waren bei der Siegerehrung dabei. Das gibt es sonst eher selten", sagt Trainer Achim Schaale, der sich im Nachwuchs speziell über den dritten Platz von Emil Vogel freute. Der M-8-Starter überzeugte bei seinem Debüt mit Weiten von 6,5 und 7 Metern. Jeweils einen Meter weiter sprang Franz Dippe, der eine Altersklasse höher (M 9) als Vierter aber dennoch knapp am Podest vorbeischrammte.

Videomessung erstmals im Einsatz

Während dieses Duo auf der kleinen Schanze sprang, war Jooris Hellwig (M 11) auf der mittleren Schanze gefordert. Dort bot er nach einem verpatzten ersten Durchgang (17 m) einen guten zweiten Sprung (22 m), was ihm immerhin noch Platz 5 einbrachte. Im Seniorenbereich stand dank Lennart Barthmann (2./M 15) und Patrick Frohs (2./Ü 30) zweimal Silber für die Gastgeber zu Buche. Frohs musste nur Gerd Brose den Vortritt lassen. Der Ex-Zschopauer, der nun für den SV Blau-Weiß Dittersbach antritt, zeigte die weitesten Sprünge des Tages (43,5/41 m). Ermittelt wurden diese Werte übrigens erstmals per Videomessung. "Die Technik hat einwandfrei funktioniert. Generell ging alles reibungslos über die Bühne", freute sich Achim Schaale.