Auch beim Fußball-Drittligisten FC Erzgebirge Aue ist mittlerweile der Weihnachtsfrieden oder die Jahresendruhe eingezogen. Die Veilchen überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz. Der 4:0-Sieg am vergangenen Samstag gegen Tabellenschlusslicht Schweinfurt stimmte alle zufrieden und versöhnlich.
Max Uhlig freut sich auf freie Tage
Auch FCE-Torwart Max Uhlig freute sich schon zuvor auf die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Sie geben ihm die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen. Für das Eigengewächs des FC Erzgebirge Aue hat das Weihnachtsfest eine große Bedeutung. „Es gibt mir die Gelegenheit Zeit mit der Familie zu verbringen. Als Fußballer hat man dafür ja sonst nicht so viel Zeit.“ Da fielen beispielsweise regelmäßig Familienfeiern aus, weil eben Verpflichtungen anstehen. „Umso schöner ist es, dann eine besinnliche Zeit zu haben“, sagt Uhlig.
Erinnerungen an Weihnachten in Kindheit und Jugend
Auch in seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen spielt Weihnachten eine große Rolle. Schöne Zeiten seien die Tage immer gewesen. Und sofort fällt ihm auch ein besonderes Geschenk ein. „Ich war 14 oder 15, da habe ich eine Playstation 4 geschenkt bekommen – mit Fifa dazu, da habe ich mich sehr darüber gefreut“, so Uhlig. Dann huscht ein Schmunzeln über sein Gesicht: „Wenn ich noch weiter zurückgehe, da habe ich einmal mit meinem Cousin zusammen einen großen Lkw und einen Bagger für den Sandkasten bekommen. Wir konnten dann noch ein bisschen damit spielen“, so Max Uhlig, der sehr traditionsbewusst ist.
Ein erzgebirgisches Weihnachtsparadies
Er beschreibt sein Zuhause als typisch erzgebirgisches Weihnachtsparadies. „Wir haben einen Weihnachtsbaum. Räuchermännchen stehen alle da, Schwibbögen sind aufgebaut, Lichterketten dazu – so wie es sich im Erzgebirge gehört.“ Und auch ein Lieblingsstück hat der Torwart: „Am Kamin haben wir eine Weihnachtsmannstatue stehen. Die finde ich einfach toll. Sie macht mir Spaß, wenn sie dasteht.“
Lila-Weiß darf nicht fehlen
Und Lila-Weißes darf natürlich auch nicht fehlen. „Ich habe einmal zum Nikolaus Aue-Weihnachtssterne geschenkt bekommen. Die hängen jetzt immer mit oben am Fenster“, erzählt der Erzgebirger: „Die leuchten immer, damit man sie sofort sieht.“




