So kalt, so schön kann das Erzgebirge sein

Wetter Über -30 Grad Celsius gemessen.

Wald bei der "Finkenburg" zwischen Schlettau und Elterlein. Foto: Bernd März

Region. Tiefster Winter im Erzgebirge. Nachdem die intensiven Schneefälle abgezogen sind, kam der strenge Frost. Von einem Extrem ins andere. Minus 31 Grad in Bodennähe wurden etwa in Marienberg-Künhaide gemessen. Da kamen sogar Fotograf und Technik an ihre Grenzen, der Spiegel der Spiegelreflexkamera war plötzlich eingefroren. An einem kleinen Bach, der Schwarzen Pockau, bei Familie Weiße wurden jene Tiefsttemperaturen gemessen.

Selbst auf der Zugspitze ist es derzeit wärmer als an diesem Ort. Im Januar wurde schon einmal die Minus-30-Grad-Marke geknackt. Heute schon wieder. Da brauchen Autos eine gute Batterie und Grundstückbesitzer viel Holz zum Heizen. Aber der Winter kann sich auch schön zeigen. Bei vergleichsweise "milden" minus 11 Grad Celsius zauberte er ein Wintermärchen über die nächtliche Landschaft.