So lief das Altstadt- und Edelweißfest in Schwarzenberg im Erzgebirge

Die Stadt Schwarzenberg hat am Wochenende ihr Altstadt- und Edelweißfest gefeiert. Zu den Besonderheiten gehörte diesmal der Türmer- und Nachtwächterruf. Dort ist für Nachwuchs gesorgt.

Schwarzenberg/Erzgeb.

Zum Altstadt- und Edelweißfest hatte Schwarzenberg erneut Grund zum Feiern: Seit 35 Jahren gibt es eine Partnerschaft mit Ipsheim. 1991 besiegelten die Ipsheimer und Erlaer ihre Zusammenarbeit. Die Gemeindepartnerschaft hat 1999 Schwrazenberg übernommen, da Erla-Crandorf eingemeindet wurde. Seither ist Ipsheim fester Bestandteil des Altstadt- und Edelweißfestes. Der Musikverein Ipsheim sorgt alljährlich am Springbrunnen für die musikalische Umrahmung, denn dort lädt das fränkische Weindorf ein. Die dort ausgeschenkten guten Tropfen kommen vom Weingut Kreiselmeyer aus Ipsheim.

 

Spannendes Duell vor dem Ratskeller

Aus Anlass der Städtepartnerschaft gab es auf der Bühne vorm Ratskeller am Sonnabend ein kleines Partnerschaftsduell. Schwarzenbergs Oberbürgermeister Ruben Gehart trat gegen den 3. Bürgermeister von Ipsheim Norbert Schuh und gegen Borchens Bürgermeister Uwe Gockel an. Die drei Herren lieferten sich ein spannendes Duell, in dem unter anderem Wein verkostet, Geburtstagstorte geschnitten und Musik erkannt wurde. Letztendlich siegte Ipsheim im Duell am Basketballkorb.

 

Ein besonderer Moment auf dem Unteren Markt

Einen weiteren sehr schönen Moment gab es im Mittelalterbereich am Unteren Markt. Dort wurde ein Musiker der Ipsheimer zur Verstärkung von Cultus Ferox auf die Bühne geholt.

 

Nachtwächter-Nachwuchs ist gefunden

Damit aber nicht genug: Neuigkeiten gibt es auch von Türmer Gerd Schlesinger und Nachtwächter Jörg Eller. Mit dem 26-jährigen Dennis aus Bernsbach ist ein Nachtwächter-Anwärter gefunden. Schon im kommenden Jahr könnte er in die Zunft aufgenommen werden.

 

Hitze bringt Aktive an ihre Grenzen

Generell stellten die hohen Temperaturen alle Aktiven, aber auch Besucher vor Herausforderungen. Besonders schwierig dürfte es für Ritter Georg (René Templin) gewesen sein. Unter seiner Rüstung steigen die Temperaturen auf bis zu 45 Grad Celsius. Das halte man nur mit viel Trinken aus. "Es ist schon heiß. Aber wenn dann der Rüstwams richtig durchgeschwitzt ist, kühlt er auch ein bisschen", erklärt Templin.

 

Historische Kostüme gehören einfach dazu

Obwohl es so warm war, ließen es sich die Mitglieder des Heimatvereins Neuwelt nicht nehmen in Nachahmungen historischer Kostüme über das fest zu bummeln. "Wir sehen das als Werbung für uns. Es gehört einfach mit dazu", sagt Vereinsvorsitzende Kerstin Richter. Der Heimatverein betreut auch den Kostümfundus der Stadt, der anlässlich der Jahrfeier entstanden ist.

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