So meistert der Hofladen in Witzschdorf die schwierige Zeit

Krise Kunden haben feste Einkaufszeiten

Witzschdorf. 

Auch im Hofladen Kirsch in Witzschdorf wird auf Distanz geachtet. Lena Kirsch (links) bedient Kundin Evelyn Wagner, die sich den Einkauf nicht nehmen ließ. "Auch in diesen Zeiten muss gegessen werden- und da muss man eben einkaufen", sagte die Witzschdorferin, die ihre Bestellung schon vor drei Tagen abgegeben hatte. Im Laden, in dem sich sonst zu den Öffnungszeiten die Kunden ballen, kommt keiner hinein.: "Wir können wegen der Corona-Epidemie unseren Laden, deshalb haben wir vor der Tür einen Verkaufstresen eingerichtet. Und zusätzlich haben wir eine feste Einkaufszeit an jeden Kunden vergeben, damit der nötige Abstand zwischen den Menschen eingehalten wird", erzählte Lena Kirsch, die mit Ehemann Benjamin seit 2011 den Hofladen und die dazu gehörige Landwirtschaft betreibt. Zu normalen Zeiten besuchen bis zu 300 Kunden den Hofladen, der jeden Monat nur an zwei Tagen geöffnet ist. "Diese Woche sind es zwar nur etwa 80 Bestellungen, aber viele Kunden haben für Verwandte und Bekannte mitbestellt. Es kommen nicht nur Erzgebirger, sondern auch viele Chemnitzer. Auch aus Großschirma hatte sich jemand auf den Weg zu uns nach Witzschdorf gemacht", sagte Lena Kirsch.