"So schmeckt das Vogtland" gibt es seit 10 Jahren

Initiative In Schönheide stehen Wildkräuter im Fokus

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Gerolf Seidel ist der Urvater der Idee "So schmeckt das Vogtland". Foto: R. Wendland

Schönheide. Er ist quasi der Urvater der Idee "So schmeckt das Vogtland": vor zehn Jahren war es Gerolf Seidel vom Hotel Forstmeister in Schönheide, der es geschafft hat, eine Gemeinsamkeit zwischen vier Hotels zu erreichen. Neben dem Forstmeister gehören das Parkhotel Helene in Bad Elster, das Hotel & Restaurant "Zum Postillion" in Klingenthal und das Landhotel Plauen in Zwoschwitz zum Pool.

Jede Küche hat ihr eigenes Spezialgebiet

Gerolf Seidel erzählt: "Anfangs habe ich für die Idee, auf regional authentische Küche zu setzen und etwas Gemeinsames zu entwickeln, Mitstreiter im Erzgebirge gesucht, allerdings vergeblich und deshalb habe ich die Fühler Richtung Vogtland ausgestreckt."

Von den Mitstreitern, die jetzt im Boot sind, hat jeder seine Spezialitäten: in Schönheide sind es die Wildkräuter, die eine große Rolle spielen. Diese finden sich überall wieder. Man zeigt, dass das vermeintliche Unkraut am Wegesrand in Wirklichkeit äußerst schmackhaft und gesund ist. Die gesammelten Schätze der Natur werden in der Küche verarbeitet.

Kindern einen Ausflug schenken

In regelmäßigen Abständen laufen auch Kräuterführungen mit Kräuterpädagogen, die Neugierige an die Hand nehmen. Gerolf Seidel weiß, wie wichtig es ist, regional zu sein. "So schmeckt das Vogtland" ist ein gutes Beispiel.

Bei einer Kochaktion sind 150 Euro zusammengekommen für die Aktion "Kinderherzen" in Schwarzenberg. Im Sommer fahren 60 Kinder nach Dresden, erleben dort einen Restaurant-Aufenthalt und dann geht es weiter ins Indianer-Museum nach Radebeul.