So sieht die Festmedaille für Aue-Bad Schlema aus

Sachsentag Im Mittelpunkt der Medaille steht das Logo "Herzlich willkommen im Schacht"

Aue. 

Aue. Jeder Tag der Sachsen hat eine eigens für den Ort geprägte Festmedaille - auch Aue-Bad Schlema, im kommenden Jahr Ausrichter des Sachsentages, hat eine solche. Diese ist jetzt vorgestellt worden. "Bei der Gestaltung haben wir uns weitgehend an den Vorschlag der Stadt Aue-Bad Schlema gehalten", erklärt Dr. Rudolf Reimann, Präsident der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft.

Offizielle Festmedaillen seit 1992

Im Mittelpunkt der Medaille steht das Logo "Herzlich willkommen im Schacht". Darüber wird durch halbrund angeordnete Steine das Mundloch eines Schachtes dargestellt. Unterbrochen werden diese Steine oben rechts durch ein symbolisch dargestelltes Herz. Damit unterstreiche man die Schriftform von "Herzlich". Und es sind im Mundloch zwei Bergleute in einem mittelalterlichen Erzstollen dargestellt - einer bricht mit Schlegel und Eisen Gestein aus dem Fels. Der zweite transportiert das gebrochene Material ab. Auch der Welterbe-Titel ist als Schriftzug auf die Medaille geprägt. Auf der Rückseite der Medaille sind die Wappen der Städte Aue und Bad Schlema zu sehen. Hinzu kommt das bergmännische Symbol Schlegel und Eisen. Außerdem das offizielle Logo vom Tag der Sachsen und das Datum des Festwochenendes in Aue Bad Schlema vom 4. bis 6. September 2020. "Als Gesellschaft bringen wir seit dem ersten Tag der Sachsen, der 1992 in Freiberg gefeiert worden ist, die offizielle Festmedaille heraus", so Reimann.

Verbindung von Tradition und Moderne

Die für Aue-Bad Schlema sei jetzt Nummer 29. Die Medaille sei in einer Maximal-Auflage von 400 Stück geplant - erhältlich sein wird diese in Feinsilber, Kupfer vergoldet und in Kaiserzinn. Die Medaille verbinde die Bergbautradition der Ausrichter mit dem modernen Gedanken des sächsischen Volksfestes.