So sieht die neue Pestalozzi-Schule aus

Bildung Vergangene Woche konnten die Schüler in Aue endlich einziehen

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Die neu gestaltete Pestalozzischule in Aue ist eingeweiht worden. Foto: R. Wendland

Aue. Die neu gestaltete Pestalozzischule an der Schwarzenberger Straße in Aue ist übergeben und in Betrieb. Dort eingezogen sind die Schülerinnen und Schüler der stark sanierungsbedürftigen Heidelsberg-Schule, die im Juni freigezogen wurde. Für die Heidelsberg-Schule wurden 4,5 Millionen Euro an Sanierungskosten veranschlagt. Die Alternative: die Ertüchtigung der Pestalozzischule zur Grundschule. Dieses Projekt ist 2015 in Angriff genommen worden. Die Kosten lagen knapp zwei Millionen Euro niedriger.

Die Kostenobergrenze liegt bei rund 2,18 Millionen Euro. Diese sei noch nicht erreicht, heißt es aus der Stadtverwaltung Aue. Rund 1,46 Millionen Euro werden an Fördermitteln ausgereicht, der Eigenanteil liegt bei rund 727.620 Euro. Nicht nur die Kosten haben zur Entscheidung geführt. Ein zweiter Punkt: es soll der Verfall wertvoller Gebäudesubstanz in der Innenstadt vermieden werden. Bis 2012 ist die Schule als Berufsschulzentrum genutzt worden und danach stand das Gebäude leer. Baubeginn war dann 2015. Die Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes und der Einbau eines Aufzugs gehörten zu den Vorgaben.

Für den Grundschulbetrieb ist das Erdgeschoss des Gebäudes komplett umgebaut und modernisiert worden. Hinzu kommen das erste und zweite Obergeschoss jeweils zwischen den beiden Haupttreppenhäusern. Die restlichen Räume wurden vom Schulbereich baulich abgetrennt, da sie vorerst nicht genutzt werden. Insgesamt betrachtet gibt es viel größere Klassenzimmer, eine Aula und eine Turnhalle, die zur Verfügung stehen. Der Vorplatz kann als Pausenhof genutzt werden.