So wird die Zwönitztal-Radtour vorbereitet

Zwönitztalradtour Vater-Sohn-Gespann plant seit 2009 die Routen

Zwönitz. 

Zwönitz. Olaf und sein Vater Klaus Neukirchner sind leidenschaftliche Radfahrer und seit 2009 große Stützen eines Volkssportereignisses, das am 30. Juni seine 11. Auflage erlebt: die Zwönitztalradtour für Familien, ambitionierte Pedalritter und alle, die es werden wollen. "Über das Jahr halten wir die Augen offen, kennen die hiesige Region aus Radfahrersicht ohnehin gut", sagt Olaf Neukirchner. Ganz von alleine läuft es aber freilich nicht. Es gibt viel zu bedenken, ehe die Teilnehmer auf die Strecken losgelassen werden. "Die Qualität der Straßen und Wege muss passen." Auch die Wahl der Rastpunkte will überlegt sein. "Bis jetzt bekamen wir es immer hin", sagt Olaf Neukirchner.

Für jeden ist eine Strecke dabei

Nach einer längeren Pause werden dieses Jahr wieder Rennradfahrer mit einer 102-Kilometer-Tour abgeholt. "Darum kümmert sich der RSV Erzgebirge", so Neukirchner. Das Vater-Sohn-Gespann zeichnet für die anderen Strecken verantwortlich: die 20 Kilometer lange Familien- und Seniorenstrecke, die 39 Kilometer auf der Fitnesstour und die Aktivenstrecke über 63 Kilometer. Die Pedalritter radeln Ende Juni ins obere Erzgebirge und Mittweidatal zum Unterbecken Markersbach, wo beim Sportverein die große Rast erfolgt. Neben der großen Rast hat die Familien- und Seniorenstrecke eine eigene Verschnaufpause - heuer am Depot der Freiwilligen Feuerwehr Grünhain, die einige Aktionen plane. So dürfen Kinder den Fahrzeugpark erkunden. "Das wird bestimmt prima." Kurz vor dem großen Tag werden alle Strecken markiert und überprüft, um letzte Änderungen - etwa aufgrund von Bauarbeiten - einzuplanen.