Sommerferiencamp vereint verschiedenste Kulturen

Camp Junge Leute aus acht Ländern verbringen gemeinsam Zeit

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Foto: Jan Görner

Wünschendorf. Seit Jahren organisiert das Diakonische Werk Marienberg ein Sommerferiencamp für Kinder und Jugendliche. Das besuchen sowohl Einheimische als auch Migranten. "Wir biete damit Möglichkeiten zu Begegnungen", erklärte mit Thomas Hofmann einer der Betreuer des Camps. Er betonte auch, dass viele schon mehrfach dabei gewesen sind.

Knapp 30 Kinder nahmen teil

Dieses Jahr ist die Veranstaltung erst kürzlich zu Ende gegangen. Mit 31 Teilnehmern wurde das Angebot wieder sehr gut angenommen. Die jungen Leute kamen aus der Region sowie aus Rumänien, Bulgarien, Georgien, Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Probleme gab es aufgrund der verschiedenen Kulturen nur während des ersten Camps. Damals mussten die Jungen lernen, dass sie hier genauso am Aufwaschtisch stehen müssen wie die Mädchen.

Religion spielt hier keine Rolle

Die verschiedenen Religionen spielen ebenfalls keine Rolle. In Wünschendorf spielten, lernten, bauten und unterhielten sich sowohl evangelische Christen als auch orthodoxe Christen, Moslems und Atheisten miteinander.

Ganz im Zeichen der vier Elemente

Jedes Camp steht unter einem Motto. "Die vier Elemente" lautete es in diesem Jahr. Das Feuer begegnete ihm vor allem abends am Lagerfeuer. Der Wind blies ihnen ständig um die Nase. Schließlich hielten sie sich viel im Freien auf.

Die Erde spielte vor allem Im Wald eine Rolle. Allerdings waren sie im Kalkwerk auch unter der Erde unterwegs. Im Freibad drehte sich natürlich alles um das Wasser. Am Donnerstag gab es verschiedene Workshops. So schnitzten sie unter anderem Löffel, bemalten Porzellan und bauten einen Unterschupf im Wald.