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Sonderausstellung "Gerhard Vogel - Bildchronist seiner Heimat"

Museum Schneeberger Museum hat zum Pfingstmontag geöffnet

Schneeberg. 

Schneeberg. Der Pfingstmontag ist in Schneeberg ein Tag, wo die musealen Einrichtungen Besucher erwarten - im Museum für bergmännische Volkskunst ist die Sonderausstellung "Gerhard Vogel - Bildchronist seiner Heimat" zu sehen. Diese ist von der Laufzeit her verlängert worden.

Der Bockauer Gerhard Vogel lebte von 1895 bis 1987. Die Ausstellung ist anlässlich seines 125. Geburtstages gestaltet worden und zeigt eine umfangreiche Auswahl seiner Federzeichnungen. Seine Kindheit und die Zeit nach 1945 verbrachte Gerhard Vogel auf dem Gelände der Ultramarinfabrik Schindlers Werk in Albernau. Er absolvierte eine Lehre als Lithograph und besuchte die höhere Handelsschule in Aue. Tätig war in Fürstenwalde und später als Werbegrafiker unter anderem in Leverkusen, Krefeld und Chemnitz. Sein Zeichentalent wurde schon früh erkannt und er vervollkommnete dies beim Maler Max Hecker, der sein Lehrmeister gewesen ist.

Mit seinen Federzeichnungen widmete er sich dem Alltagsleben, den Sitten und Bräuchen der Erzgebirger. Durch seine Zeichnungen wurde altes regionales Handwerk wieder lebendig. Auch widmete sich Gerhard Vogel den Handelsleuten, deren Kleidung und Transportmechanismen. Seine Federzeichnungen sind Bilddokumente, die auch historische Gebäude und technische Anlagen zeigen. Seinen Werken fügte er erklärende Texte hinzu. Geöffnet hat das Museum für bergmännische Volkskunst von 10 bis 17 Uhr.

Siebenschlehener Pochwerk öffnet ebenfalls

Ebenso stehen im Siebenschlehener Pochwerk ab 10 Uhr die Tore offen und das trotz der offiziellen Absage des Deutschen Mühlentags 2020. Besucher können dort ein Stück Geschichte hautnah erleben - unter anderem ist die funktionsfähige Pochanlage zu sehen, die durch ein sechs Meter großes Wasserrad angetrieben wird. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert war das Schneeberger Revier der weltgrößte Fundort für Kobalterze.

Das Pochwerk zählt somit zu den wichtigsten Denkmalen des Kobaltbergbaus. Interessant anzuschauen ist auch die aktuelle Sonderausstellung, die im Ausstellungsraum des Pochwerks zu sehen ist. Diese läuft unter der Überschrift "Schätze wünscheln". Zu erfahren gibt es eine ganze Menge zur geheimnisvollen Wünschelrute. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit Dr. Hans-Dieter Langer aus Niederwiesa erstellt worden. Letzter Einlass im Pochwerk ist 16 Uhr. Was Besucher beachten sollten, in beiden Einrichtungen gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.

Weitere Infos sind hier zu finden.