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Souveräner Veilchen-Sieg gegen Lieblingsgegner

Fussball FC Erzgebirge Aue schickt St. Pauli mit 3:1 nach Hause

Aue. 

Aue. Dank einer souveränen Leistung haben die Veilchen ihr Flutlichtspiel gegen den FC St. Pauli mit 3:1 gewonnen. Längst ist bekannt, dass St. Pauli ein Lieblingsgegner des FC Erzgebirge Aue ist - nicht nur weil die Hamburger Kiezkicker ähnlich wie die Veilchen eine bemerkenswerte Fankultur pflegen. Pauli ist einer der Lieblingsgegner, weil die Spiele gegen das Team von Jos Luhukay eigentlich nicht zu verlieren sind. In 17 Spielen hat es bisher nur zwei Niederlagen für die Lila-Weißen gegeben. Fünfmal trennten sich beide Teams mit einem Remis und zehnmal siegten die Erzgebirger.

Mit diesem Wissen und auch mit jenem, dass Pauli seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet und mit Personalproblemen ins Lößnitztal kommt, startete der FC Erzgebirge Aue mit breiter Brust in die Partie. In der 12. Minute wurde Aue erstmals gefährlich. Doch zweimal klärte Pauli-Schlussmann Robin Himmelmann. Zwei Minuten später brachte Florian Krüger sein Team in Führung. Die 14.000 Fußballfans im Erzgebirgsstadion - darunter 1500 Pauli-Anhänger - sahen ein Traumtor. Testroets Schuss wurde von James Lawrence entschärft. Krüger stand aber goldrichtig und zimmerte den Ball ins Tor. Es war das 1:0. Turbulent wurde es auch in der 24. Minute. Schiedsrichter Markus Schmidt schaute sich ein Handspiel noch einmal im Video an und entschied auf Elfmeter. Dimitrij Nazarov zielte vom Elfmeterpunkt nach rechts unten. Himmelmann war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, aber der Ball zappelte trotzdem im Netz. Mit 2:0 nach einer weiteren hochkarätigen Chance der Gastgeber durch Pascal Testroet ging es in die Kabine. Auch in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit bestimmten die Gastgeber das Spiel. Trotzdem gelang den Luhukay-Schützlingen in der 56. Minute der Anschlusstreffer. Wenig beeindruckt zeigten sich die Veilchen. In der 62. Minute baute der zuvor mehrfach glücklose Pascal Testroet die Führung erneut aus. Beim 3:1 sollte es auch bleiben. Mit 23 Punkten übernachtet der FCE auf dem Aufstiegsrelegationsplatz.

 

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