Sozialministerin begeistert von Präventionsarbeit

Hilfe Fachklinik in Großrückerswalde therapiert Abhängigkeitskranke

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Barbara Klepsch (CDU) (r.) Foto: Jan Görner

Großrückerswalde. Seit Jahren therapiert die Fachklinik für Abhängigkeitskranke in Großrückerswalde vor allem junge Leute von ihrer Sucht. Vergangenen Freitag besuchte Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) im Rahmen ihrer Sommertour die Einrichtung mit 60 Therapieplätzen.

Sie wollte sich ein Bild von der Arbeit vor Ort verschaffen. Schließlich entscheidet ihr Ministerium jedes Jahr über Fördermittel in Höhe von cirka 1,3 Millionen Euro, die in Präventionsarbeit investiert werden. Vom Konzept und der klaren Struktur der Einrichtung war die Annabergerin begeistert. Sie nutzte die Gelegenheit auch für Gespräche mit den Klienten.

Für den Leiter der Klinik Uwe Wicha steht fest, wo Präventionsarbeit beginnen muss. "Wir müssen die Eltern erst einmal erziehungsfähig machen. Demütigungen, Gewalt und fehlende Aufmerksamkeit sind Faktoren, die die Sucht begünstigen", sagte er.