Sozialstation entsteht ganz ohne Fördermittel!

Bau Johanniter investieren 1,2 Millionen Euro in Zwönitz

Zwönitz. 

Zwönitz. Für 1,2 Millionen Euro bauen die Johanniter in Zwönitz eine neue Sozialstation. Ende vergangener Woche hat es dafür den ersten Spatenstich gegeben. Diesen haben unter anderem Johanniter-Vorstand Erik Schreier, der ehrenamtliche Vorstand Christian Schniewind und die Leiterin der Sozialstation Sylke Krauß vorgenommen.

 

Unter diesen Umständen ist die unkomplizierte Zusammenarbeit besonders beachtlich

 

Eine Besonderheit, auf die der Vorstand der Johanniter Erik Schreier aufmerksam machte, ist dass man beim Bau für das dreigeschossige Gebäude ganz ohne Fördermittel auskommen muss. Umso mehr freute sich Schreier über die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Erzgebirgssparkasse. Denn zirka 790.000 Euro werden über einen Kredit finanziert. Betreut wird der Bau durch das Architekturbüro Kreft aus Chemnitz.

 

"Im Erdgeschoss entstehen die Stellplätze für den Pflegedienst", sagt Vorstand Schreier. Die eigentliche Sozialstation wird im ersten Obergeschoss untergebracht. Natürlich muss diese allen Anforderungen gerecht werden. Im Obergeschoss werden Räume für einen Einsatzdienst geschaffen. "Wir sind dabei, diesen zu konzipieren", sagt Schreier und verweist: "Unsere Kollegen in Nordrhein-Westfalen arbeiten mit diesem schon sehr erfolgreich."

 

Auch trauernden Kindern soll hier geholfen werden

 

Zudem soll dort auch eine Kindertrauergruppe einen Platz finden, die im September entstehen soll. Diese möchte Mädchen und Jungen helfen, die einen nahen Angehörigen verloren haben. In geschützter Atmosphäre soll den Kindern geholfen werden, ihre Trauer zu verarbeiten.

 

Seit zwei Jahren gibt es die konkreten Pläne für einen Neubau. Deshalb sicherte man sich zunächst das Vorkaufsrecht für das Grundstück, das direkt an das Grundstück des Mehrgenerationenhauses angrenzt, was ebenfalls zu den Johannitern gehört. 2018 erfolgte die Eintragung ins Grundbuch.

 

Planmäßig soll der Rohbau schon vor Jahresende stehen

 

Nun ist man sehr glücklich darüber, dass sich mit Phönix Bau ein Unternehmen gefunden hat, das das Vorhaben umsetzen will. Laut Schreier soll Mitte Mai der richtige Baustart sein. Ziel ist es noch vor Jahresende den Rohbau fertigzustellen. "Allerdings ist da die Witterung entscheidend", sagt Erik Schreier: "Wir wollen da aber keinen zu großen Druck aufbauen, weil ich der Baufirma überaus dankbar bin, dass sie so kurzfristig eingesprungen ist."