Soziokultur: Chef Volker Schmidt verabschiedet sich

Abschied Volker Schmidt hat Akzente gesetzt in Schneeberg

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Volker Schmidt, langjähriger Geschäftsführer des Kulturzentrums "Goldne Sonne" in Schneeberg, zieht sich zurück. Foto: R. Wendland

Schneeberg. Im Kulturzentrum "Goldne Sonne" in Schneeberg geht eine Ära zu Ende. Der langjährige Geschäftsführer Volker Schmidt zieht sich zurück. Am vergangenen Freitag war offiziell sein letzter Tag.

Bereits im November 2016 hatte Schmidt die Geschäftsleitung an Peter Stimpel übergeben und sich nur noch um die Überleitung der Soziokultur gekümmert. Der 61-Jährige bezeichnete sich als Abwickler seiner selbst und Übergebender in eine neue Struktur. Als Volker Schmidt 1995 das Zepter in die Hand genommen hat, tat er dies mit einer klaren Konzeption in der Hand. Es stand ein Auftrag.

Mit Klöppelspitzen-Kongress Meilensteine gesetzt

Schmidt erinnert sich: "Alt-Bürgermeister Frieder Stimpel war damals noch ganz jung im Amt. Es wollte das Schneeberg ein kulturelles Mittelzentrum im Westerzgebirge bleibt." Schmidt hat einiges bewegt und Meilensteine gesetzt. Unter anderem mit dem 25. Klöppelspitzen-Kongress, den er nach Schneeberg geholt hat. Damit habe man die Logistik der Stadt ausgereizt doch man sei belohnt worden mit strahlend schönem Wetter.

Die Goldne Sonne hat Schmidt im kulturellen Sinne genauso gesehen, wie als Bildungseinrichtung. Unter seiner Leitung hat die Soziokultur von Beginn an eine Rolle gespielt und hat sich entwickelt. Das Haus ohne Soziokultur kann sich Schmidt nicht wirklich vorstellen. Mit Ratschlägen ans neue Team ist er sehr zurückhaltend. Schmidt sagt: "Ich bin kein Vertreter von Events, von Dingen mit Glanz und Glamour. Kommerzielle Unterhaltung hat seine Berechtigung, das ist keine Frage, sie ist nicht meine Welt."