Spenden, damit es im Stolln weitergeht

Bergbau Vereinsmitglieder kämpfen um neue Knappenstube

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Andreas Manneck (l.) und Klaus Scholz hoffen auf Spenden, um das Vereinsgebäude wieder aufzubauen. Foto: Ilka Ruck

Jöhstadt/Steinbach. Ein wenig verzweifelt sehen sie schon noch aus: die Mitglieder des Vereins Altbergbau Andreas-Gegentrum-Stolln. Ihre Knappenstube, die in der Nacht vom 23. zum 24. November vergangenen Jahres Opfer eines Brandes wurde, ist noch immer zerstört, da der Verein nicht die nötigen Mittel zum Neuaufbau hat.

Andreas Manneck ist der stellvertretende Vorsitzende, der gemeinsam mit dem Vorstand Roberto Schreiter und weiteren Mitgliedern den Aufbau vorantreiben möchte. Er sagt: "Der Brand und die Zerstörung haben uns richtig böse getroffen. Da es sich herumgesprochen hat, kommen jetzt im Winter nur noch wenige Besucher. Wer will schon in der Kälte stehen. Die Knappenstube war immer voll und sie muss wieder aufgebaut werden." Deshalb ist es für den Verein oberstes Ziel, die Knappenstube zu erneuern.

Vieles ist vom Feuer zerstört worden

"Wir haben durch den Brand nicht nur technische Geräte verloren, sondern auch unsere 'Ahnentafel' mit vielen Bildern sowie eine Karte (Riss) vom Bergwerk", betont Roberto Schreiter und erklärt: "Wir sehen es als unser Pflicht, das Besucherbergwerk wie gewohnt weiterzuführen. Doch allein können wir das nicht stemmen." Deshalb bittet der Verein um Spenden und ist für jeden Cent dankbar. Welche großartige Arbeit die Hobby-Bergleute leisten, gibt's an jedem 1. und 3. Wochenende zu erleben. Dann laden Führungen mit Einblicken in das harte und karge Leben der Bergleute im 18. und 19. Jahrhundert ein.

Wer mithelfen möchte, dass es weitergeht, kann gerne auf folgendes Vereinskonto spenden: Erzgebirgssparkasse, IBAN: DE24 8705 4000 3571 0009 00, BIC: WELADED1STB. Außerdem sind immer neue Vereinsmitglieder willkommen, die Interesse am Erhalt des Besucherbergwerkes und der Pflege der bergmännischen Traditionen haben.