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Spielzeit des Marionettentheaters geht zu Ende

Marionetten Letzte Aufführung ist der Froschkönig

Zschorlau. 

Zschorlau. Die 22. Spielzeit des Marionettentheaters Dombrowsky in Zschorlau, die diesmal nicht in der Quarzhöhle laufen darf, sondern in der Mittelhalle des Vereinshauses der Interessengemeinschaft Historischer Bergbau Zschorlau, geht langsam zu Ende. Heute ist das Märchen "Hänsel und Gretel" aufgeführt worden und morgen zum Finale wird 14:30 Uhr der Froschkönig gezeigt. Bei dieser Aufführung gerät der Kasper in Nöte, denn sein Herr, der Prinz ist verschwunden. Kasper sucht und findet ihn, allerdings in einen Frosch verzauberten in einem Brunnen wieder. Infos und Kartenvorbestellung unter Telefon: 0177-2170608.

"Wir haben viel lernen müssen"

Das Marionettentheater Dombrowsky hat jetzt fünf Wochen in Zschorlau gastiert und in Summe 20 Aufführungen gestaltet. "Es war in dieser Spielzeit so, dass wir stellenweise an Grenzen gestoßen sind, was die Kapazität angeht. Der Bedarf ist größer, als die Platzkapazität", erzählt Uwe Dombrowsky, der zusammen mit seiner Frau Evelyn das Marionettentheater in der siebenten Generation betreibt. Die ersten urkundlichen Erwähnungen des Marionettentheater stammen aus der Zeit um das Jahr 1825. Mit der Saison jetzt in Zschorlau zeigt sich Dombrowsky ganz zufrieden: "Dennoch, wir haben viel lernen müssen. Die Vormittagsveranstaltungen waren diesmal eher schwach besucht, da keine Kindergarten-Gruppen mehr gekommen sind, die sonst immer diese Termine bevorzugt wahrgenommen haben. Insgesamt betrachtet waren es zum Großteil alles Einzelbesucher gewesen über die fünf Wochen. Der Anteil der Besucher aus der Region lag bei gut 80 Prozent und Rest waren Feriengäste."