Sportcamp bringt Olympia nach Zschopau

25 Kinder eifern unter Anleitung des Jugendclubs „High Point“ den Stars der Wettbewerbe in Italien nach

Zschopau

Während viele in den Winterferien die Olympischen Spiele via TV verfolgten, haben sich 25 Kinder in Zschopau von diesem Highlight inspirieren lassen. Gemeint sind die 7 bis 13 Jahre alten Mädchen und Jungen, die beim Sportcamp des Jugendclubs „High Point“ unter anderem zu Skilangläufern und Biathleten wurden. Statt auf Skiern wurde auf kleinen Matten über die Strecke gerutscht, um dann mit einem Lasergewehr Zielvermögen unter Beweis zu stellen.

Sport steht generell hoch im Kurs

„Es interessieren sich alle für Olympia“, freute sich Sozialpädagogin Sina Schubert über die Begeisterung der jungen Teilnehmer, die pro Tag zweimal in der Turnhalle aktiv waren. Sport steht der Jugendclub-Mitarbeiterin zufolge generell hoch im Kurs bei der jungen Generation, die auch gern die neuen Dartscheiben nutzt und Tischtennisturniere organisiert. „Unsere Angebote richten sich nach den Ideen der Kinder und Jugendlichen“, betont Sina Schubert.

Vielseitigkeit kommt gut an

Auch zwei neue Eltern-Kind-Kurse sowie einen Mädchentreff hat die Sozialpädagogin, die im April zusammen mit dem neuen Geschäftsführer Christopher Weigel ihre Arbeit im „High Point“ aufnahm, ins Leben gerufen. Während der Ferien rückten aber winterliche Sportarten in den Fokus - ebenso wie Fußball, Leichtathletik oder Orientierungslauf. Nicht umsonst ist das längst zur Tradition gewordene Sportcamp bekannt für seine Vielseitigkeit. Damit werden nicht nur Teilnehmer aus Zschopau angelockt.

Kreissportbund unterstützt Projekt

„Es waren auch viele Kinder aus umliegenden Orten dabei“, berichtet Martina Oehme, die mit Sina Schubert für die Betreuung zuständig war. Seinen Beitrag zum äußerst abwechslungsreichen Programm leistete ebenso Fabian Göbel. Der Jugendkoordinator vom Kreissportbund Erzgebirge unterstützt dieses Projekt des „High Point“ schon seit Jahren, denn er ist vom Nutzen überzeugt. „Wir können damit zeigen, wie viel Spaß der Sport macht. Außerdem entdecken hier einige womöglich ein neues Hobby für sich“, so Göbel über das erneut gelungene Sportcamp.

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