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Sportler streben Zusammenarbeit an

Aktion Kunstguss Döhler entwirft Schwibbogen mit Skispringer und Fußballer

Wenn es am Sonntag für den FC Erzgebirge Aue beim 1. FC Heidenheim zur Sache geht, drücken auch die erzgebirgischen Skispringer den Veilchen die Daumen. Nicht nur Spitzenathlet Richard Freitag ist bekennender FCE-Anhänger und hofft auf den Klassenerhalt. So es seine Zeit zulässt, genießt der erfolgreiche Skispringer, der in diesem Jahr in Innsbruck bei der Vierschanzentournee gewann, die Atmosphäre im Stadion. Zukünftig könnte sich Freitag sogar eine engere Zusammenarbeit zwischen Skisprung und Fußball vorstellen. Daher hat die Firma Kunstguss Döhler aus Blauenthal in diesem Jahr auch einen ganz besonderen Schwibbogen entworfen, der nun für den guten Zweck versteigert werden soll. Der gusseiserne Lichterbogen, der für den Außenbereich geeignet ist, trägt die typische Handschrift der Blauenthaler Firma. Schon zum wiederholten Male unterstützt das Unternehmen den Förderkreis Skisprung Sachsen. Das Motiv ist in diesem Jahr ein ganz Besonderes. Im Mittelpunkt stehen ein Skispringer und ein Fußballer, der ein lila-weißes Trikot trägt. Firmenchef Claus Döhler hat damit die schon eingangs erwähnte Vision in Szene gesetzt. "Wir würden uns schon freuen, wenn der FC Erzgebirge Aue und unsere Skispringer zukünftig ein bisschen enger zusammenarbeiten", gibt der Vorsitzende des Förderkreises, Eckart Kraus, unumwunden zu. Richard Freitag zur einer möglichen Kooperation: "Das wäre Werbung für den Sport in der Region. Beide hätten etwas davon." Landestrainer Skisprung Peter Grundig sieht das genauso: "Wir könnten uns beispielsweise ein Benefizfußballspiel vorstellen."

Zur Präsentation des Schwibbogens stellte der Förderkreis auch einen Sprungski im Veilchen-Design vor, der den Schriftzug: "Wir sind Erz" trägt. Der Ski, der sowohl von Skispringern als auch von Fußballern signiert wird, soll ebenfalls für den guten Zweck versteigert werden.