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Sportlerheim: gastronomisches Leben wieder möglich

Wiedereröffnung Marc Mehlhorn übernimmt Sportlerheim Bockau als Wirt

Bockau. 

Bockau. Marc Mehlhorn haucht mit der Wiedereröffnung des Sportlerheims vom SC Teutonia Bockau dem Laborantendorf wieder mehr gastronomisches Leben ein. "Ich habe oft damit geliebäugelt, diese Einkehr zu übernehmen", sagt der 26-Jährige. Seit Anfang Juli sind die Pforten des Sportlerheims, das direkt am Freibad des Orts liegt, wieder geöffnet. "Und die Badegäste freuen sich sehr darüber", sagt Mehlhorn, der gelernte Fleischer ist und zuletzt viele Jahre im Einzelhandel gearbeitet hat. "Nach etwa eineinhalb Jahren Schließzeit will ich das Sportlerheim nach und nach wieder zu einer guten Adresse in Bockau machen."

 

"Es wurde unheimlich viel saniert"

Zuletzt blieb auch das Bad für eine Saison zu. Grund waren Baumaßnahmen im Zuge des Hochwasserschutzes am "Gerinne namenloser Bach", das direkt an Einkehr und Bad vorbeiführt. Der 26-Jährige hat die Einkehr vom SC Teutonia gepachtet. Zuvor taten die Mitglieder alles dafür, um dem jungen Mann zu gewinnen. "Es wurde unheimlich viel saniert." So erhielt der Gastraum einen neuen Anstrich. "Eine Trennwand wurde entfernt, was den Raum heller macht." Zudem wurden der Fußboden und die Heizung ausgetauscht. "Für mich ist das Schönste, dass es jetzt endlich wieder einen Zapfhahn gibt. Die Anlage wurde komplett renoviert", so Mehlhorn.

Geöffnet ist das Sportlerheim in der Regel täglich 11 bis 19 Uhr. "Das versuche ich beizubehalten." Noch dominieren die Karte kleinere Speisen wie Gulaschsuppe, Sandwich, Wiener Würstchen und Kartoffelsuppe. "Die erweitere ich schrittweise", so Mehlhorn. Vorerst nur im Winter plant er mit Ruhetagen.



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