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Städtebauförderung in Stollberg

Projekte Förderung hat in Vergangenheit bereits einiges möglich gemacht

Stollberg. 

Stollberg. In der Stadt Stollberg ist in den letzten Jahren baulich und in Fragen Sanierung einiges realisiert worden. Das Thema Städtebauförderung hat dabei eine große Rolle gespielt und tut es bis heute. Erst jetzt ist in Stollberg ein Sanierungsgebiet abgeschlossen worden. Gabriele Tässel gehört zum Team der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung mbH und ist Standortbetreuerin in Stollberg. Sie betreut die verschiedenen Programme der Städtebauförderung und spricht davon, dass die aktuelle Förderperiode bis 2028 geht.

Wie Jens Wagner, Geschäftsführer der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung mbH erklärt, sind es im Wesentlichen immer 2/3-Finanzierungen. "Zum einen wird Gemeinbedarf gefördert. Dazu gehören Dinge, wie Rathaus, Schulen, Kindergärten und öffentliche Plätze und Grünanlagen", erklärt Wagner und ergänzt: "Profitieren können auch private Eigentümer, die ihre Fassaden beziehungsweise Dächer in Ordnung bringen möchten." Selbst "Ruinen", die erhaltenswert sind, egal ob Denkmalschutz oder nicht, können in die Förderung reinfallen. Dann aber muss ein ordentliches Nutzungskonzept dazu vorliegen, wie Wagner erklärt: "Egal, ob es sich um Wohnung oder Gewerbe dreht, das wird in der Komplettsanierung unterstützt."

Um solche Projekte umsetzen zu können, ist einiges an Bürokratie zu meistern. An der Stelle wirkt das Team der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung mbH unterstützend für die Stadt Stollberg und bereitet Projekte entsprechend vor. Bürger, die ein Projekt vorschlagen möchten, können sich entweder an der Bauamt der Stadt wenden oder an die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbh. Dort bekommt man Auskunft darüber, was letztlich gefördert werden kann. "Oftmals kommen Leute, die gern sanieren möchten, aber gar nicht wissen, wie komplex das Ganze ist", weiß Gabriele Tässel aus Erfahrung: "Nach der neuen Richtlinie geht man in Richtung Komplettsanierung."

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