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Stützengrüner waren zur "Spätschicht" dabei

Wirtschaft Fachkräftemangel ist im ländlichen Raum ein Thema

Stützengrün. 

Stützengrün. Die Tage der Industrie und Kultur in Chemnitz, Zwickau und dem Erzgebirge beinhalten auch die sogenannte Spätschicht, die jetzt gelaufen ist. Unternehmen öffnen dabei in die Abendstunden ihre Tore und gewähren interessante Einblicke.

Die Börner GmbH aus Stützengrün hat sich in diesem Jahr erstmalig dazu entschlossen. Geschäftsführer und Inhaber des Unternehmens Mario Börner erklärt: "Wir haben drei Kerngeschäfte. Das eine ist der Sondermaschinenbau, das andere der technische Service und das Dritte ist die mechanische Fertigung." Produziert werden Teile, die man für den Sondermaschinenbau braucht aber genauso auch Teile auf Kundenanforderung.

Tätig ist das Unternehmen, das 1999 gegründet ist und aktuell 25 Mitarbeiter beschäftigt, in der Region. Die Entscheidung, sich bei der Spätschicht zu beteiligen, war auch dahingehend, das Unternehmen zu zeigen. "Oftmals wissen die Leute nicht, was gleich nebenan in den Betrieben gefertigt wird und was man dort leistet."

Börner GmbH hofft auf Berufswillige

Das Thema Fachkräfte beschäftigt auch die Börner GmbH. Das ist ein Punkt, wo der Schuh etwas drückt. "Bei solchen Aktionen, wie der Spätschicht, kommen vielleicht auch Leute ins Unternehmen und schauen sich um, die sich vorstellen können, hier tätig zu werden oder eine Ausbildung zu beginnen." Ob Dreher, Zerspaner, Mechatroniker und Elektroniker: im Fachkräftebereich ist der Bedarf definitiv da. Bei regionalen Messen sind die Stützengrüner mit vertreten. So auch bei der Kooperationsbörse in Aue oder bei der Ausbildungsmesse, die beide in diesem Jahr noch anstehen.