Staatsminister Thomas Schmidt lobt Amtsberg als Vorbild

Breitband-Ausbau Delegation drückt symbolisch den Startknopf

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Eins-Geschäftsführer Roland Warner, Bürgermeister Sylvio Krause, Minister Thomas Schmidt und Fördermittelberater Daniel Knohr (v. l.) drückten symbolisch den Startknopf. Foto: Andreas Bauer

Amtsberg. Eine Delegation um den sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, hat in Amtsberg symbolisch den Startknopf für das schnelle Internet gedrückt. Auch Bürgermeister Sylvio Krause, Eins-Geschäftsführer Roland Warner und Fördermittel-Berater Daniel Knohr feierten den Abschluss des ersten großen Abschnitts im Rahmen des Breitband-Ausbaus. Möglich wird das Hochgeschwindigkeits-Breitband durch die Verlegung von Glasfaserkabel bis ans Haus.

Junge Familien in der Region halten

"Früher lagen an vielen Stellen nur 150 bis 200 Kilobit an. Herunterladen von Dateien aus dem Internet war so nicht möglich", berichtete Sylvio Krause. Durch die Modernisierung stehen den Haushalten nun bis zu 200 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Diese Anbindung soll helfen, junge Familien wie auch Unternehmen in die Region zu locken oder hier zuhalten. "Das ist ganz entscheidend für die ländliche Entwicklung", betonte Staatsminister Thomas Schmidt, der die Technik als Voraussetzung für ein schönes Leben einschätzt: "So wie Wasser und Strom gehört heutzutage auch der Datentransfer zur Grundvoraussetzung." Daher sei das Amtsberger Projekt, von dem alle Haushalte profitieren sollten, beispielhaft für Sachsen.

Um zu zeigen, dass das schnelle Internet auch funktioniert, schaute die Delegation im Haus von Uwe Irmscher vorbei. Er ist einer der Anwohner, die bereits über schnelles Internet verfügen. Allerdings ist dies vorerst nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, denn von den 33 Nahverteilern sind erst 4 in Betrieb. Noch gibt es also viel Arbeit zu erledigen. "Bis Mitte nächsten Jahres wollen wir fertig sein", kündigt Sylvio Krause an.

Dann sollen alle Kabel verlegt sein. Außerdem müssen dieAnwohner Vertragsgespräche mit der Firma Eins führen, die als Betreiber fungiert.