Stadionbau in Aue geht auf die Zielgerade

Übergabe Landkreis will Arena Ende Januar übergeben

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Schmucke Ansicht des Erzgebirgsstadions. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Es ist eine kleine Überraschung: Nach nur zweijähriger Bauphase und ohne große Pannen geht es nun auf die Schlussgerade beim Bau des Erzgebirgsstadions. Wie der Erzgebirgskreis als Bauherr mitteilte, kann der FC Erzgebirge Aue nach der Winterpause am 28. Januar im neuen Stadion starten. Die Zuschauerkapazität liegt dann bei 16.080 Plätzen.

Noch wenige Restarbeiten

Im dritten und letzten Bauabschnitt wurde die Südtribüne errichtet. Bereits Mitte Dezember konnten auf der Südtribünengerade die ersten Sitze montiert werden. In der 2. Januarwoche sollen dann die restlichen noch ausstehenden Bestuhlungsarbeiten in den Ecken sowie im Sitzplatzbereich der Gäste erfolgen. Der Erzgebirgskreis rechnet nur noch mit wenigen Restarbeiten. Am 26. Januar, 16 Uhr, soll im Rahmen einer Veranstaltung im Stadionhauptgebäude der Neubau dem FC Erzgebirge Aue zur vollständigen Nutzung übergeben werden.

Die Veranstaltung wird allerdings nur für geladene Gäste sein. Erwartet werden Kreisräte des Erzgebirgskreises, die Stadträte der Großen Kreisstadt Aue, die Verantwortlichen, Gremienmitglieder und Hauptsponsoren des FC Erzgebirge Aue sowie Planer und die am Bau maßgeblich beteiligten Firmen.

Wieder ausreichend Sitzplatztickets

Doch auch Fans und Interessenten dürfen sich freuen: Im Mai - nach dem Saisonabschluss - soll der schon seit längerer Zeit geplante Tag der offenen Tür durchgeführt werden. Parallel dazu sei ein Eröffnungsspiel vorgesehen. Dafür zeichnet allerdings der Fußball-Zweitligist verantwortlich. Er terminiert und organisiert diese Begegnung.

Für die Fans dürften die nächsten Punktspiele ein richtiges Vergnügen werden, denn endlich sind wieder ausreichend Sitzplatztickets erhältlich. Ehe der Kartenvorverkauf für die Südtribüne anfangen kann, müssen noch die notwendigen Abnahmen erfolgen. Wann genau der Verkauf beginnt, darüber informiert der Verein. Wichtig auch: Für Inhaber einer Saisonkarte ändert sich zunächst nichts.