Stadt Aue-Bad Schlema will Zuschuss für Klein- und Kleinstunternehmen zahlen

Corona-Krise Prozess soll morgen angeschoben werden

Aue-Bad Schlema. . 

Das gerade Klein- und Kleinstunternehmen, Freiberufler und Soloselbständige durch die Corona-Krise besonders hart getroffen sind, steht außer Frage. Viele sind von heute auf morgen quasi aus Null gesetzt. Da ist guter Rat teuer.

Die Stadt Dresden ist letzte Woche vorangegangen mit dem Beschluss, dass 1000 Euro an betroffene Unternehmen als Zuschuss gezahlt werden. Die Stadt Schneeberg ist dem gefolgt und wird auf Antrag Klein- und Kleinstunternehmen mit je 500 Euro unterstützen. Die Stadt Aue-Bad Schlema hat jetzt die Absicht, nachzuziehen. "Es geht darum, Solidarität zu üben mit den Selbständigen, die kein Kurzarbeitergeld bekommen, die gar nichts haben, keine Versorgung, wo aber teilweise Mieten weiter zahlen werden müssen", sagt Aue-Bad Schlemas Oberbürgermeister Heinrich Kohl: "Bis die staatlich Förderung kommt etwa von der KfW oder SAB, vergehen in der Regel einige Tage. Der Zuschuss der Stadt Aue-Bad Schlema soll spontan, als unmittelbare Hilfe dienen. Das hatten wir beim Hochwasser auch." Was die Höhe angeht, so spricht Kohl von bis zu 500 Euro Zuschuss. Gleich morgen will man den Prozess anschieben und das Verfahren einleiten. Wie Heinrich Kohl erklärt, habe er bereits jetzt am Wochenende mit der Kämmerei in Kontakt gestanden und gleich morgen früh wolle man sich der Sache annehmen. Eine Entscheidung soll über die tragenden Mehrheiten im Stadtrat gefällt werden. Es bedarf schon einer gewissen Vorbereitung, schließlich muss man Mittel im Haushalt freimachen, eine Richtlinie definieren und ein entsprechendes Antragsformular generieren.