Stadt ehrt drei ehrenamtliche Mitarbeiter

Auszeichnung Edelweiß für kirchliches, sportliches und politisches Engagement vergeben

In jeder Kommune gibt es Menschen, die sich weit über das normale Maß hinaus, im Ehrenamt engagieren - so auch in Schwarzenberg. Daher ehrt die Stadtverwaltung alljährlich ebensolche Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich im sportlichen, kulturellen, kirchlichen oder auch politischen Bereich engagieren. Das Schwarzenberger Edelweiß haben in diesem Jahr Regine Schreier, Gisela Schmidt und Gunter Härtel erhalten. Regine Schreier beispielsweise leitet seit vielen Jahren die Sportakrobaten Schwarzenberg. Laudator Eberhard Grünert, der Geschäftsführer der Firma Turck Beierfeld GmbH, würdigte Schreier als Kopf, Respektsperson und Motor des Vereins. Sportlich ist der SAV durch Schreiers Engagement ein echtes Aushängeschild der Region. Grünert nannte beispielhaft die 14 DDR-Meistertitel und sieben Deutsche Meistertitel. "Der SAV war für uns das Besondere, abseits vom Mainstream", sagte Grünert über die Ambitionen seiner Firma, ab 1995 Hauptsponsor des SAV zu werden. "Die Sportakrobatik ist für Regine Arbeit und Hobby, Pflicht und Kür. " Ähnliche engagiert arbeitet seit vielen Jahren auch Gisela Schmidt aus Crandorf. Für "ihren" Ortsteil gab Schmidt immer alles. Schwarzenbergs Oberbürgermeistern Heidrun Hiemer würdigte sie als "Macherin". Schmidt habe Erla-Crandorf zum "schönsten Vorgarten der Stadt Schwarzenberg" machen wollen und das sei ihr auch gelungen. Auf ihr Konto gehen unter anderem auch der Erhalt der Grundschule, der Neubau der Kita "Wirbelwind" und das symbolische Rauchen der Friedenspfeife zwischen Crandorf und Bermsgrün. Gunter Härtel habe sich das besondere Lob redlich verdient, meinte der Grünstädtler Pfarrer Burkart: "Seit über 60 Jahren ist er in der Bläserarbeit aktiv und hat unzähligen jungen Leuten das Spiel beigebracht." Seine Kritik sei manchmal gefürchtet, sagte der Pfarrer, doch er tut es aus Liebe zur Sache.