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Stadt Eibenstock hat Hundesteuersatzung geändert

Satzung Jahresbeitrag erhöht sich auf 60 Euro

Eibenstock. 

Die Hundesteuersatzung der Stadt Eibenstock wird geändert. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der bisher gültige Steuersatz für das Halten von Hunden hat jährlich 35 Euro betragen und wird jetzt auf 60 Euro im Jahr angehoben. Für das Halten eines gefährlichen Hundes werden laut Satzung weiterhin jährlich 270 Euro erhoben. Der Besteuerung unterliegt das Halten von Hunden, die älter als drei Monate sind, im Gebiet der Stadt Eibenstock einschließlich der Ortsteile. Die neue Satzung tritt mit Wirkung 1. Januar 2020 in Kraft.

Zur Begründung werden Aufwendung und Mehrkosten angeführt. Das Problem, was die Stadt hat, sind die Hinterlassenschaften der Hunde. Der Bauhof habe erhebliche Aufwendungen dadurch, die sich zuletzt immer weiter gesteigert haben, sagt Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab. Geplant sei es, noch einige Hundetoiletten mehr aufzustellen, damit Hundehalter die Hinterlassenschaften dort einwerfen können. Höchstwahrscheinlich werden es Behältnisse sein, wo keine Tüten bereitgestellt werden. Aktuell mache man die Erfahrung, dass sich einige Leute an den bereits vorhandenen Hundetoiletten mit den Tüten bevorraten oder diese einfach wahllos herausziehen und liegen lassen.

Das sei ein Grund, so Staab, dass man derzeit die Spender nur dosiert auffüllt. Das Ganze sei auch kostenaufwendig. Für die zusätzlichen Hundetoiletten, die aufgestellt werden sollen, müsse man sich zunächst Kostenangebote einholen. Die Umsetzung sei dann im Frühjahr geplant. Hundehalter, wie Michael Pfalz, die mit ihren Vierbeinern im Bereich Eibenstock unterwegs sind, würden sich schon wünschen, dass die Hundetoiletten öfter mit Tüten bestückt werden: "Mir geht es persönlich oft so. Wenn ich eine Tüte brauche, dann ist meist keine da."

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