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Stadt Marienberg ehrt Bürger mit höchster Auszeichnung

Engagement Armin Friedrich und Romeo Bräuer wurde die Ehrenplakette in Weiß verliehen

Marienberg. 

Marienberg. 28 Jahre ist es her, dass die Mauer zwischen Ost und West fiel und zusammenwuchs, was zusammengehörte. Um die Erinnerung an die friedliche Revolution wach zu halten, lud die Große Kreisstadt Marienberg am 27. September zu einer Festveranstaltung anlässlich der Wiedervereinigung ein.

Im Mittelpunkt stand traditionell die Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Marienberg in Weiß an Bürger, welche sich durch ganz besondere Leistungen verdient gemacht haben. Dr. Armin Friedrich aus Marienberg und Romeo Bräuer aus dem Ortsteil Kühnhaide durften sich in diesem Jahr über die Auszeichnung freuen.

Einsatz in Afrika

Unternehmer Romeo Bräuer kommt zwar aus dem kältesten Ortsteil von Marienberg, zeigte aber zu jeder Zeit ein warmes Herz. Sein unermüdliches Engagement brachte er auf sportlichem Gebiet ein, arbeitete als Gemeinderatsmitglied und Stadtrat und ist als Ortschronist tätig, um nur weniges zu nennen. "Mei Arzgebirg geht mir über alles" ist sein Leitsatz. Ihm ist es wichtig, Traditionen der Nachwelt zu erhalten. Zur Ehrung sagte er: "Ich war gerührt. Mit dieser Wertschätzung hätte ich nicht gerechnet". Ebenso verblüfft war auch Dr. Armin Friedrich.

"Als ich den Brief der Stadtverwaltung erhielt, dachte ich erst ans Falschparken. Mit dieser Ehrung habe ich nicht gerechnet", lachte der frühere Chefarzt. Nicht nur, dass er als Mediziner geschätzt und beliebt ist, sein Einsatz für die Ärmsten in Afrika ist beispielgebend. Die Projekte, welche bisher von ihm auf den Weg gebracht, bzw. erfolgreich beendet wurden, verhelfen den Menschen dort zu einem besseren Leben.

Die Kraft schöpft er aus seinem Glauben. Helfen ist ihm Herzenssache. Sein Leitsatz: "Man kann sich nicht zurücklehnen und so tun, als ginge einem das Leid anderer nichts an". Schon in zwei Wochen fliegt er wieder nach Afrika - zu Menschen, die ihn brauchen.



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