Stadt Oelsnitz saniert "Halle 19"

Massnahme Gebäude in Nachbarschaft zum Bergbaumuseum im Visier

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Die Stadt Oelsnitz plant die Sanierung der "Halle 19", die sich im kommunalen Eigentum befindet und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bergbaumuseum in Oelsnitz steht. Bei der Halle handelt es sich um eine alte Schmiede, die eine Fläche von rund 500 Quadratmetern hat und früher Teil der Schachtanlage des Karl-Liebknecht-Schachtes war. Die Gesamtfläche ist bereits zu DDR-Zeiten durch Nachfolgeindustrie zerteilt worden und auch durch die Wende hat sich, durch wechselnde Eigentumsverhältnisse, das eine oder andere zerschlagen.

Sanierung laufe unter Denkmalschutz-Gesichtspunkten

Die Stadt Oelsnitz hat den Bereich der alten Schmiede erworben und geht jetzt die Sanierung der Halle 19 an. Wie Bürgermeister Bernd Birkigt erklärt, sei die alte Schmiede ein Baudenkmal, was aber nicht zum Bergbaumuseum gehört, auch wenn es in unmittelbarer Nachbarschaft steht. Mit Hilfe des Oberbergamtes habe man Geld in die Hand genommen, so Birkigt, um das Gebäude zu erhalten.

Die Sanierung laufe unter Denkmalschutz-Gesichtspunkten. So werden unter anderem das Dach und die Fassade erneuert und angerichtet. Die Perspektive nach der Sanierung sieht so aus, dass man seitens der Stadt die Nutzung in Form von Lagerräumen anvisiert. "Das Bergbaumuseum habe sich die Fläche gewünscht als Zwischenlager für die Exponate, die während des Umbaus aus den Räumen raus müssen, doch so schnell ist die Sanierung der Halle 19 durch die Stadt nicht umsetzbar", so Birkigt. Die Sanierung der Halle kostet die Stadt in Summe rund 600.000 Euro. Derzeit laufen notwendige Abstimmungen und man rechnet damit, dass im Mai Baustart sein wird