Stadt Oelsnitz setzt ab Januar auf Ökostrom

Effizienz Energiemanagement kommt zum Einsatz

Die Stadt Oelsnitz nimmt in der Region eine Vorreiter-Rolle ein: ab Januar nutzt die Kommune ausschließlich Ökostrom. Kommunale Objekte und die Straßenbeleuchtung werden über erneuerbare Energie gespeist - der Verbrauch liegt jährlich bei 850.000 Kilowatt-Stunden. Bürgermeister Bernd Birkigt spricht von einem bewussten Schritt. Das Projekt ist ein weiterer Baustein hin zum European Energy Award. Daran arbeitet die Stadt bereits seit 2008. Dahinter steht ein internationales Qualitätsmanagement-System, welches Kommunen unterstützt auf dem Weg zu mehr Energie-Effizienz. Bürgermeister Bernd Birkigt sagt: "Wie wollen auch die breite Bevölkerung anregen, sich Gedanken über den Stromverbrauch zu machen und darüber, wo der Strom herkommt." Das Stadtoberhaupt spricht von überlegtem Einsatz von Energie. Im kommenden Jahr soll die Zertifizierung erfolgen hinsichtlich des European Energy Awards. Die Stadt ist ständig am Schauen, wo Energie-Fresser sitzen und was man noch optimieren kann. Unterstützung hat die Stadt Oelsnitz dabei auch vom Energieversorger enviaM. In diesem Jahr hat man in Oelsnitz ein Energiemanagement eingeführt. Durch den Einsatz von ökologischem Strom kommt auf die Stadt eine Mehrbelastung von rund 850 Euro netto zu. Die will man durch das Energiemanagement wieder einsparen. In der Theorie ist das Projekt schon angelaufen und kommendes Jahr soll die praktische Umsetzung folgen. "Wir wollen Energie verantwortungsbewusst einsetzen und das Energie-Sparen nicht aus dem Auge verlieren", erklärt Birkigt. Teilweise hat man schon LED-Technik im Bereich der Straßenbeleuchtung im Einsatz. Unter anderem Hinterm Hedwigschacht. Und diesen Kurs will man weiter fortsetzen. Birkigt sagt aber, es sei mit einer hohen Investition verbunden, wenn man eine Komplettumstellung vorantreibt. Dem Ganzen will man sich schrittweise nähern.