Stadtrat billigt Mehrausgaben für den Winterdienst

Finanzen Streusalz in Wolkenstein soll jedoch sparsam eingesetzt werden

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Foto: bl/Beate Kuretzky

Wolkenstein. Mehrausgaben in Höhe von rund 55.000 Euro für den Winterdienst sowie die Straßenunterhaltung auf dem Gebiet der Stadt Wolkenstein haben die Stadträte gebilligt. Ihre Zustimmung war nötig, da im städtischen Haushalt das Geld für diese Aufgaben sonst nicht zur Verfügung gestanden hätte. So hatte die Kämmerin für 2017 mit 45.000 Euro für die Bezahlung der Dienstleistungsfirmen für den Winterdienst geplant.

Deckung durch Gewerbesteuer

Doch nach dem harten Winter mit viel Schnee zu Beginn des Jahres ist das Geld alle und reicht nicht mehr bis Ende Dezember. Die Verwaltung schätzt ein, dass 33.000 Euro nötig sind, um bis Jahresende den Winterdienst aufrecht zu erhalten, heißt es in der Beschlussvorlage für die Stadträte.

Dieser Betrag wird durch Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer gedeckt. Ähnlich verhält es sich bei den Kosten für Streusalz. Auch hier ist das Budget von 25.000 Euro ausgeschöpft, zusätzliche Ausgaben von 10.000 Euro werden nötig, schätzt Kämmerin Diana Helbig. Auch diese Kosten werden über die Gewerbesteuer finanziert.

Muss wirklich überall gestreut werden?

Stadträte mahnten, sparsam mit Salz umzugehen, auch aus Umweltgründen. "Wir sollten überlegen, ob überall gestreut werden muss. Im Winter muss nicht jede Straße schwarz sein", sagte Daniel Pautz (Demokratische Wählervereinigung Wolkenstein). Bauamtsleiter Jens Voigt erklärte, dass es aus technischen Gründen schwierig sei, punktuell zu streuen. Das sei nicht immer möglich. Weitere 12.000 Euro werden für die Unterhaltung kommunaler Wolkensteiner Straßen fällig.