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Sachsen

Starter aus der Region bei 95. International Six Days Enduro in Italien am Start

Motorsport Erzgebirger schlagen sich bislang achtbar, trotz versenkter Maschine

Region. 

Seit Montag läuft die 95. Auflage der International Six Days Enduro mit 634 Fahrern aus der ganzen Welt. Schauplatz der 6-tägigen Hatz durch unwegbares Gelände in Italien ist die Region zwischen der Lombardei und dem Piemont. Versorgungsstützpunkt ist das Flughafengelände Voghera-Rivanazzano Terme mit Veranstaltungshauptquartier und Fahrerlager. In der World-Trophy mischen 21 Nationen mit. Deutschland repräsentieren hier Davide von Zitzewitz, Tim Apolle, Yanik Spachmüller und der Peniger Edward Hübner, die nach Tag 3 derzeit auf Platz 9 rangieren. In Führung liegt, wie auch in der Junior Trophy, souverän das Gastgeberland. Das deutsche Junior-Trio aus Felix Hail, Oskar Wolff und dem Scharfensteiner Florian Görner, der bislang täglich die besten Zeiten unter den dreien ablieferte, liegt zur Halbzeit auf Position 10.

Unfalltod trübt Sechstagesfahrt

In der Womens-Trophy liegen die deutschen Mädels Stefanie Sonnenberg, Tanja Schlosser und Samantha Buhmann auf Platz 7 weit abgeschlagen hinter den führenden US-Amerikanerinnen. Von den 12 deutschen Club-Mannschaften liegt zur Halbzeit unter den 163 gestarteten Teams das Team ADAC Sachsen auf Position 23. Hinter dem bestplatzierten deutschen Trio verbergen sich der Rochlitzer Patrick Irmscher, der Drebacher Jörg Haustein und der Hopfgartener Maik Schubert. Letzterer erklärte: "Wir sind bis jetzt alle heil geblieben, bis auf zwei, drei kleine Stürze ist nix passiert. Ich hatte am Montag mein Motorrad in einem Wasserloch versenkt, konnte aber zum Glück alleine wieder alles flottbekommen und straffrei den Tag beenden, bei welchem wir als 28. gewertet wurden. An den darauffolgenden zwei Tagen haben wir uns auf Position 23 vorgekämpft. Die bevorstehenden drei Tage werden noch einmal knüppelhart. Staub und nochmal Staub tun ihr Übriges. Mal sehen, ob wir noch ein Stück nach vorn kommen."

Überschattet wird die Sechstagefahrt vom Unfalltod des niederländischen Clubfahrers Arnold Staal am 2. Tag.