Stau vor der Geschäftsstelle

Fussball FC Erzgebirge Aue ist zunächst beim SV Sandhausen gefragt

stau-vor-der-geschaeftsstelle
Der FC Erzgebirge Aue will auch beim SV Sandhausen punkten. Ähnlich wie gegen Heidenheim muss jeder bis an seine Grenze gehen. Foto Katja Lippmann-Wagner

Aue. Eine lange Schlange hatte sich am Donnerstagvormittag vor der Geschäftsstelle des FC Erzgebirge Aue gebildet. Grund war der Vorverkaufsstart für das Spiel gegen Dynamo Dresden am 26. Februar (13.30 Uhr). Noch bevor der Fanshop und damit der offizielle Ticketvorverkauf überhaupt begonnen hatte, standen zahlreiche Fans an. Die Tickets wurden allerdings nur an Sponsoren, Abo-Inhaber, Vereinsmitglieder, Mitglieder im Fanprojekt, Fanklubs und bereits registrierte Ticket-Stammkunden verkauft.

Aufgrund des enormen Andrangs und einer angespannten Parkplatzsituation, kam es zum Teil zu Behinderungen und Stau auf dem Gelände vor der Geschäftsstelle. Kurzzeitig kamen nicht einmal die Spieler durch, mussten sich mit ihren Autos in die lange Schlange einreihen und sich vor dem letzten Training im Erzgebirge in Geduld üben. Denn bereits am Donnerstag nach der Vormittagstrainingseinheit sind Trainerteam und Profis in den Veilchenbus gestiegen - Das Ziel Sandhausen. FCE-Cheftrainer Pavel Dotchev sagte zur zeitigen Anreise: "Wir haben das ja schon vor Kaiserslautern so gemacht." Die Erfahrungen seien gut gewesen. Denn so habe das Team einen ganzen Tag Zeit, die lange Busfahrt aus den Beinen zu bekommen. Geschäftsführer Michael Voigt habe mittlerweile grünes Licht gegeben, auch bei weiteren Auswärtsspielen so zu verfahren.

Beim SV Sandhausen wollen die Lila-Weißen an den optimalen Punktspielstart gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) anknüpfen. Ein besonderes Spiel wird es für Nicky Adler, der sich gern an seine Zeit in Sandhausen erinnert. Beim Spiel gegen Heidenheim ging Adler bis an seine Grenze. Eine Tatsache, die den Cheftrainer sehr freute: "Er hat noch nie so viel Abwehrarbeit geleistet", lobte der Coach.