Stelen erhalten neuen Farbanstrich

Sanierung Nach 45 Jahren gab es jetzt eine Verjüngungskur

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Die Stelen am Ortseingang von Aue bekommen durch Malermeister Uwe Stübner (im Bild) und sein Team einen neuen Farbanstrich. Foto: R. Wendland

Aue. Vor 45 Jahren zur 800-Jahrfeier der Stadt Aue an den vier Ortseingängen aufgestellt, stehen sie bis heute, die Stelen, die das damalige Signet der Jubiläumsfeier und das Stadtwappen tragen. Im Laufe der Jahre hat der Zahn der Zeit an den Stelen genagt.

Die Stadt hat sich daher entschlossen, den Symbolen aus Beton eine Verjüngungskur zu spendieren. Malermeister Uwe Stübner und sein Team haben sich ans Werk gemacht und dem Ganzen zu neuem Glanz verliehen. Es sind einige Arbeitsgänge, die notwendig waren bei diesem Projekt.

Der Heimatstadt zuliebe

Zunächst sind die Stelen per Sandstrahlverfahren gründlich gereinigt und vom Schmutz befreit worden. Dann hat man eine Grundierung angebracht und danach die Farbe. Beim Aufbringen war Fingerspitzengefühl gefragt, da es viele kleine Ecken und Kanten gibt. "Es ist schön, wenn man für die alte Heimatstadt etwas tun kann. Das macht man natürlich gerne", sagt Stübner.

Die Stelen waren nicht mehr unbedingt sehr ansehnlich. In den sozialen Netzwerken gab es Stimmen, die gesagt haben, es müsse etwas unternommen werden. Und das hat man jetzt getan. Stübner bestätigt, das es an der Zeit war, diese Arbeiten durchzuführen. Insgesamt existieren vier solcher Stelen: in Richtung Lößnitz, in Lauter, an der Bockauer Talstraße in Richtung Bockau und am Brünlasberg in Richtung Bad Schlema und Schneeberg.