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Sterne der Winternacht über Schneeberg

Beobachtungsabend Venus seit Wochen auffälligstes Objekt

Schneeberg. 

Schneeberg. Das Zeiss-Planetarium und die Sternwarte in Schneeberg haben dank der Sanierung und Umgestaltung einen ordentlichen Schub bekommen. Man hat durch modernste Technik noch einmal einen Qualitätssprung nach vorn gemacht. "Das hätten wir nie gedacht, aber es läuft richtig gut. Wir können uns kaum retten. Das Programm und die Angebote werden nicht nur von Einrichtungen sehr gut angenommen, sondern auch von der Bevölkerung. Was uns freut: Es kommen auch viele Familien", sagt Katrin Goldhahn vom Team des Kulturhauses in Aue, wo die Schneeberger Einrichtung mit angesiedelt ist. Gerade jetzt in den zurückliegenden Winterferien habe man stellenweise gar nicht alle Anfragen berücksichtigen können. Was man zunehmend feststellt ist, dass die Besucher nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung in die Sternwarte kommen, sondern aus dem gesamten Erzgebirgskreis und stellenweise auch darüber hinaus.

Das Funkeln von Sirius, Orion und dem Krebsnebel

Jetzt am Freitag locken die Schneeberger Neugierige unters Sternenzelt - was ansteht, ist ein Beobachtungsabend, der 19 Uhr beginnt und unter der Überschrift "Sterne der Winternacht" läuft. Wie Experten sagten, zeige sich der winterliche Sternenhimmel in den klaren und frostkalten Nächten des Februars von seiner schönsten Seite. Gleich zu Beginn des Beobachtungsabends werden sich die Blicke auf die Venus richten - der Abendstern ist seit Wochen das auffälligste Objekt des abendlichen Firmament. Am südlichen Sternhimmel sind die hellen Sterne des Wintersechsecks in ihrer ganzen Pracht zu beobachten. Das Funkeln von Sirius, als hellster Stern des Himmels, ist nicht zu übersehen.

Zum ausgiebigen Erkunden lädt auch der Himmelsjäger Orion ein, der als markante Figur den Himmel beherrscht. Zu beobachten ist auch das Sternbild Orion mit seinem berühmten Orionnebel. Dies ist eine Sternenregion, wo heute noch das Entstehen von Sternen verfolgt werden kann. Neben der Kinderstube der Sterne können auch Reste eines Sterns zum Beobachtungsobjekt werden. Die Schneeberger machen neugierig, wenn sie vom Krebsnebel sprechen, der heute im Sternbild Stier nur noch als ein schwacher Lichtfleck zu entdecken ist.

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