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Stickerei-Gebäude wird umgestaltet

Kulturen Die halbe Welt ist in Eibenstock erlebbar

Das ehemalige Hauptgebäude der Firma Sticktex ist schon jetzt kaum wiederzuerkennen. Das alte Haus, das auf dem Gelände direkt neben dem Kunsthaus in Eibenstock steht, verwandelt sich so langsam in das Hundertweltenhaus im Stil von Hundertwasser, das Kerstin und Wolf-Dietrich Schreier vor Augen hatten, als sie mit den Planungen begonnen haben. Im Inneren haben sich Airbrush-Designerin Daniela Junghans und die Künstlerin Katrin Dorschner verewigt. Neben Mosaik- und Fassadenarbeiten sind es auch die Wände, die mit ausdrucksstarken und farbenfrohen Motiven verziert werden. Im Endeffekt will man im Haus für Touristen verschiedene Kulturen erlebbar machen. Entstehen sollen fünf Ferienwohnungen. Das Besondere daran erklärt Wolf-Dietrich Schreier: "Man kann in fünf verschiedenen Kulturen leben und seinen Urlaub verbringen kann - ob afrikanisch, indianisch, peruanisch, japanisch oder indisch." Diese Kulturen vermischen sich auch bildlich in den Kunstwerken von Daniela Junghans und Katrin Dorschner. Nicht nur die Flure, sondern auch die Portale und Zimmer sollen landestypisch gestaltet werden. Ein Weg führt jeweils zu den einzelnen Türen. Mit dem Gebäude an sich will man jetzt im September fertig werden. Auch die ersten zwei Ferienwohnungen will man vollenden und dann die restlichen nachziehen. "Die Arbeiten sind sehr umfangreich und intensiv. Man muss für jedes Zimmer individuell planen und Dinge anfertigen lassen", erzählt Schreier, der einen kleinen Einblick gewährt: "Beim indianischen Thema gibt es ein Tipi als Bett, ein Lagerfeuer als Tisch und einen Holzstamm als Bank. Das Ganze wird schon recht urig." Schreiers waren in der Vergangenheit selbst sehr viel unterwegs und wollen den Leuten die Kulturen nahe bringen.



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