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Stickereimuseum Eibenstock wieder geöffnet

Kultur Besucher begeben sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit

Eibenstock. 

Eibenstock. Im Stickereimuseum Eibenstock gibt es eine ganze Menge Wissenswertes und Interessantes über die Entwicklung der Eibenstocker Stickerei-Industrie und vieles mehr zu entdecken. Nach der pandemiebedingten Zwangspause stehen die Museumstore seit wenigen Tagen wieder für Besucher offen. Die können sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben und dabei unter anderem die filigrane Welt der Tambourier-Kunst kennenlernen und auch erleben, wie die Kunstwerke vom Entwurf bis zur fertigen Stickerei entstanden sind.

Umschauen und staunen

Clara Angermann hat einst im Jahre 1775 mit der Einführung des Stickens mit einer Häkelnadel den Grundstein für eine Industrie gelegt, die weltweit berühmt geworden ist. Sie als Persönlichkeit wird ebenfalls gewürdigt im Museum. Mit den historischen Stickmaschinen zeigt man die hohe sächsische Maschinenbaukunst. Es sind im Museum in Eibenstock auch Exponate der regionalen Bergbaugesichte und der Besiedelung des Erzgebirges zu sehen. Sich umschauen und staunen können Interessierte zudem in der einzigartigen Trumpold'schen Sammlung, die rund 15.000 Einzelfiguren erzgebirgischer Volkskunst umfasst. Im Museum freut man sich auf Gäste. Wie Museumsmitarbeiterin Andrea Barth erklärt, ist aktuell keine Anmeldung mehr nötig und es besteht auch keine Testpflicht.



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