Stille Helfer ausgezeichnet

Soziales Ehrenamtler im Landtag geehrt

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Katrin Spenke (2.v.r.) setzt sich im Kriseninterventions- und Notfallseelsorgeteam für andere ein. Foto: Ilka Ruck

Crottendorf. Das Ehrenamt ist nicht hoch genug zu würdigen. Auch deshalb wurden ehrenamtlich tätige Bürger aus ganz Sachsen kürzlich in den Sächsischen Landtag eingeladen.

Rößler: "Menschen, die nicht auf Besserung warten."

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler ehrte damit die engagierten Sachsen gemeinsam mit Sozialministerin Barbara Klepsch mit einem Empfang im Parlament und sagte: "Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele stille Helfer auszeichnen können: Das sind Menschen, die nicht darauf warten, dass sie der Staat oder ein Arbeitgeber beauftragt, sondern die selbst anpacken und unser Sachsen ein bisschen besser machen. Sie verdienen die Anerkennung der Gesellschaft für ihren oft zeitaufwändigen und mühevollen Einsatz - und diese bringen wir stellvertretend an diesem Tag im Landtag zum Ausdruck."

Frauen aus Crottendorf setzen sich für andere ein

Zu den Ausgezeichneten gehören zwei Frauen aus Crottendorf: Katrin Spenke ist die Mitgründerin des Kriseninterventions- und Notfallseelsorgeteam Annaberg, Kirchvorsteherin, sie arbeitet in der Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz mit und engagiert sich im Vereinsleben. Ebenso wurde Beate Weißer-Lindner geehrt. Als stellvertretende Vereinsvorsitzende im Familienzentrum Walthersdorf zeigt sie großes Engagement für Asylsuchende im Unterstützerkreis "Flüchtlingshilfe Crottendorf und Walthersdorf".