Stollberg plant Hallenbad für Aqua-Sport

Vorhaben Stadt will perspektivisch Hallenbad-Neubau realisieren

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In Hoheneck soll ein Hallenbad entstehen und Bestandsgebäude sollen genutzt werden. Foto: Ralf Wendland

Stollberg. Die Stadt Stollberg hat ein Projekt in der Schublade, das perspektivisch umgesetzt werden soll. Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt spricht von der Realisierung eines Hallenbades. Entstehen soll ein reines Sportbecken mit einer 25-Meter-Bahn. Der Schwerpunkt soll auf Aqua-Sport liegen. "Ob Aqua-Walking oder Radfahren im Wasser oder Yoga auf dem Wasser. Solche Dinge sind es, die uns vorschweben", erzählt Schmidt.

In dem Zusammenhang wird eine Studie erarbeitet, um die Tragfähigkeit abschätzen zu können. Als Standort hat man die ehemalige Frauenhaftanstalt Hoheneck im Visier. Ganz konkret im Bereich des früheren Heizhauses, der Kranken- und Hygienestation, wie Schmidt erklärt. Zwei Drittel der Gebäudesubstanz sollen rückgebaut werden. Ein Gebäude bleibt stehen. Dort will man eine Zweitniederlassung des Stollberger Fitnessvereins etablieren, der bereits im Sportpark Stollberg angesiedelt ist.

Die Fördermittel für die erste Stufe sind bereits in Aussicht

Entstehen soll zudem ein Funktionalbau mit Duschen und Umkleidemöglichkeiten. Später könnte man an diesen Funktionalbau eine Schwimmhalle anschließen, so Schmidt. Die Stadträte von Stollberg haben Kenntnis davon, dass es ein solchen Projekt gibt. Für die erste Stufe, den Fitnessbereich und den Funktionalbau habe man Fördermittel in Aussicht. Für den Rest müsse man zunächst ein Projekt entwickeln und sehen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie die Konditionen aussehen, so das Stadtoberhaupt.

Die Planungen laufen wohl so, dass man das Bad weniger überregional sieht, sondern eher auf Stollberg zugeschnitten. Was das Areal Hoheneck angeht, so liegt aktuell ein Projektantrag in Dresden, was das Fachwerkhaus angeht. Dort sollen Übernachtungsmöglichkeiten und Besprechungsräume geschaffen werden.