Stollberger Schüler verschönern Lugauer Bahnstrecke

Projekt Kunstwerk soll kreativen Beitrag zur Zukunft des Jägerhauses leisten

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Aline Bräunlich, Lea Schramm und Victoria Walther (von li. nach re.) haben das alte Jägerhaus in Lugau zu einem Kunstobjekt gemacht. Foto: Georg Dostmann

Lugau. An der ehemaligen Bahnstrecke Lugau-Oelsnitz gegenüber des Jägerhauses gibt es eine neue, ungewöhnliche Attraktion.

Schüler des Stollberger Carl-von-Bach-Gymnasiums haben dort mit Hilfe des Bauhofs vor wenigen Tagen eine Kunstzauninstallation unter dem Thema Verwandlung aufgestellt. "Alle Schüler der vier zehnten Klassen haben Ende des vergangenen Schuljahres ein altes Holzstück gestaltet, aus denen das Kunstwerk besteht", erzählt Kunstlehrerin Viola Lippold.

Dafür haben die Jugendlichen Zaunslatten, alte Schrankrückwände, alte Tabletts in Kombination mit rostigen Nägeln, Fahrradreifen und Felgen verwertet.

Kunstinstallation soll dauerhaft stehen bleiben

Das Projekt soll zur Stadtgestaltung beitragen und anregen, dass sich das Jägerhaus verwandeln muss.

"Wir sind der festen Überzeugung, dass die Geschichte des Jägerhauses erhalten bleiben muss", erklärt Viola Lippold. Als sie die Schüler über ihr außergewöhnliches Projekt informierte, waren diese zunächst erst einmal skeptisch.

"Als ich erfahren habe, dass wir ein altes Holzstück mit in die Schule bringen sollen, dachte ich, dass unsere Kunstlehrerin nicht mehr alle Latten am Zaum hat", erzählt Victoria Walther, lacht und fährt fort: "Unser Kunstwerk wertet die alten Bahnschienen auf alle Fälle auf und gibt viel Spielraum für Interpretationen". Vorerst ist geplant, die Kunstinstallation dauerhaft stehen zu lassen.