Stollberger Schwibbogen-Ausstellung startet

Wettbewerb Besucher stimmen ab und wählen ihren Favoriten

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Mario Richter hat die Ausstellung aufgebaut - hier im Hintergrund der gebackene Schwibbogen. Foto: Ralf Wendland

Stollberg. In der Stollberger St. Jakobi Kirche sind sie bereits aufgebaut, die Schwibbögen von Hobby-Bastlern, die in diesem Jahr am Schwibbogen-Wettbewerb teilnehmen. Gekürt werden soll der Schwibbogen-König und der Schwibbogen-Prinz.

Teilnehmer zeigen sich kreativ

Wie Mario Richter erklärt, hat man in diesem Jahr 43 Einsendungen erhalten. Vier davon von Kindern und Jugendlichen. Wie Stollbergs Marktmeisterin Bärbel Raatz erklärt, sollen noch Schwibbögen von Schülern aus Stollberg hinzukommen. Die Vielfalt der eingereichten Werke ist groß. Längst ist es nicht nur der klassische Bogen. Die Teilnehmer lassen sich richtig etwas einfallen, sind kreativ. Wie Mario Richter erklärt, habe man diesmal einen gebackenen Schwibbogen mit dabei. Außerdem gehört ein Exemplar aus Naturstein, konkret aus Marmor mit zu den Wettbewerbsobjekten.

Ganz oben auf der Ausstellungsfläche ist der Dresdener Fürstenzug zu sehen. Der ist allerdings, so Richter, außerhalb der Wertung. Die Wertung nehmen die Besucher der Schwibbogen-Ausstellung vor. Sie füllen Stimmzettel aus und wählen ihren Favoriten. Zu sehen ist de Ausstellung von 2. Dezember bis 14. Dezember.

Weniger Einsendungen als erhofft

Am 15. Dezember bleibt geschlossen, da in der Kirche das Weihnachtsoratorium aufgeführt wird. Die Krönung von König und Prinz erfolgt am 16. Dezember, 11 Uhr nach dem Gottesdienst. Bis dahin bleibt es spannend, wer wohl in diesem Jahr die Krone aufgesetzt bekommt. Die Schwibbogen-Ausstellung ist gut gefüllt und dennoch hätte sich Mario Richter einige Exponate mehr gewünscht: "Wir hatten zu Spitzenzeiten schon einmal über 100 Schwibbögen, die wir zeigen konnten." Die Teilnehmer kommen auch diesmal nicht nur aus der Region. Die weiteste Anreise hat ein Berliner, so Richter, der alles schon vorbereitet hat. Es kann also losgehen.