Stollberger Stadtentwicklung im Fokus: INSEK macht Pläne für die Zukunft

Integrierte Stadtentwicklungskonzept wird fortgeschrieben

Stollberg

Wie stellen sich die Stollberger ihre Stadt in den nächsten zehn Jahren vor? Diese Frage stand im Raum bei der Auftaktveranstaltung inklusive kleiner Vorträge zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) aus dem Jahr 2016. Bürger hatten Gelegenheit sich darüber zu informieren, was in den letzten Jahren bereits geschaffen wurde und was geplant ist und konnten ebenso Ideen und Anregungen mit einbringen und so aktiv an der Zukunft der Stadt mitzuwirken.

Das sind die Ziele von INSEK

Ob Wohnen, Verkehr, Wirtschaft, soziale Infrastruktur, Klimaschutz oder Stadtgestaltung - Ziel des INSEK ist es, Leitlinien, Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung Stollbergs zu formulieren. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung fließen direkt in die Fortschreibung des INSEK mit ein. Jana Walter, Abteilungsleiterin Bauamt, Stadtplanung, Stadtsanierung und Bauausführung der Stadtverwaltung Stollberg: „Uns ist es die Bürgerbeteiligung von Anfang an wichtig. Im INSEK wird das festgehalten, was die Stadt in den nächsten zehn Jahren an Stadtentwicklung, an Maßnahmen sieht.

Konzept wird erarbeitet

Es wird ein Konzept erarbeitet, was als Handlungsrahmen dienen soll.“ Das INSEK sei Teil einer langfristigen Entwicklung und Voraussetzung für fast alle Förderprogramme, so Oberbürgermeister Marcel Schmidt. In den letzten Jahren ist bereits einiges geschaffen und erhalten worden – ob Hoheneck, der Bürgergarten, der alte Schlachthof samt Außenareal und auch Ärztehaus an der Schlachthof-Kreuzung oder der Stadtgarten auf dem Aldi-Dach. Was künftig eine Rolle spielen wird, ist bahnseitig die geplante Neubaustecke im Rahmen des Chemnitzer Modells Stufe 5. Wenn es zum Beschluss kommt, könnten bereits Ende des Jahres erste Baumfällarbeiten erfolgen.

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