Stollberger Tafel hat Sorgen

Rauswurf Kündigung stellt Helfer vor Probleme

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Von der Gesprächsrunde im Dezember hatte sich Annerose Aurich (Mitte) mehr versprochen, doch man gibt nicht auf. Foto: Ralf Wendland

Neuwürschnitz. Die Aufgaben, die im neuen Jahr vor dem Team der Stollberger Tafel liegen, sind nicht gerade klein. Noch immer bangt man um die Existenz. Man hofft, dass man die bestehenden Probleme auf irgendeine Art und Weise vernünftig lösen kann. Nachdem die Kündigung des Mietverhältnisses für das Gebäude in Neuwürschnitz ins Haus geflattert ist, herrscht helle Aufregung, denn so richtig weiß niemand, wie es künftig weitergehen soll. Eine Gesprächsrunde im Dezember hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Was den Verantwortlichen unter den Nägeln brennt, ist die Standort-Frage. Wohin soll die Tafel umziehen, wenn man endgültig das Haus in Neuwürschnitz verlassen muss. Annerose Aurich kämpft weiter: "Es muss uns gelingen, ein Gebäude zu finden, wie wir es jetzt in Neuwürschnitz haben." Was man braucht, sind mindestens 200 Quadratmeter an Fläche. Auch die erforderlichen Zugänge müssen gewährleistet sein. Im Raum Stollberg geeignete Räumlichkeiten zu finden sei schwer, sagt Aurich. Eine ordentliche Verkehrsanbindung sei genauso wichtig, wie der Fakt, dass die Miete bezahlbar sein muss. Jetzt im Januar will man sich in einem Arbeitskreis zusammensetzen und beraten, wie man weiter vorankommt. Zahlreiche Tafelkunden wären auf sich gestellt, wenn die Stollberger Tafel verschwinden würde. Soweit soll es gar nicht erst kommen. Seitens der Verantwortlichen setzt man alle Hebel in Bewegung. Was man sich allerdings wünschen würde, wäre eine Unterstützung auch seitens der umliegenden Kommunen.