Stollenanschnitt war ein Fest für alle Sinne

Tradition Gold für acht Betriebe beim 15. Erzgebirgischen Stollentag

Der Stollenanschnitt gehört zu fast jeder Weihnachtsmarkteröffnung im Erzgebirge mit dazu. In Annaberg-Buchholz schnitt Oberbürgermeister Rolf Schmidt den Stollen der Annaberger Backwaren ganz persönlich an. Auch zum Verteilen unter das Volk war sich das Stadtoberhaupt nicht zu schade. Das tun natürlich sämtliche Bürgermeister in den erzgebirgischen Städten und Ortschaften. Stollen ist begehrt und Weihnachten ohne das beliebte Gebäck geht gar nicht. Deshalb stellten sich zum 15. Erzgebirgischen Stollentag regionale Bäcker dem Wettbewerb im Annaberger Erzhammer. Dieser fand am Sonntag statt und lockte am Nachmittag zahlreiche Besucher zur Verkostung an. Die Innungen und Handwerksbetriebe sichern seit Jahrzehnten die hervorragende Qualität des erzgebirgischen Stollens. Und auch zur 15. Auflage knüpfte das regionale Handwerk nahtlos an die Erfolge der Vorjahre an. Die versierten Prüfer führten die Stollenprüfung nach strengsten DLG-Kriterien durch. Fünf Kategorien entschieden über den Sieg. Dazu informiert Stadtsprecher Matthias Förster: "Diesmal wurden 50 Weihnachtsstollen anonym bewertet. DLG-Gold errangen acht Betriebe: Annaberger Backwaren GmbH, Konditorei Fiedler, Einsiedel, Cafe Schreiber, Schlettau sowie die Bäckereien Nönnig, Ehrenfriedersdorf, Kreißl, Scheibenberg, Göpfert, Krumhermersdorf, Wolter, Mildenau und Matschke, Falkenbach. Auch diesmal wurde zum Stollentag deutlich: Durch handwerkliche Herstellung, jahrzehntelange Erfahrungen und feinste Rohstoffe wird seit Jahrzehnten höchste Qualität erreicht." Die erzgebirgischen Stollen sind weltweit begehrt. Ein Garant für Qualität und Herkunft ist neben den Bäckerinnungen seit 2010 auch der Stollenverband Erzgebirge. ru/pm