Strampeln für den guten Zweck

Engagement Organisoren und Teilnehmer trauern um Initiator

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Das Erzgebirgsradrennen erlebte seine 20. Auflage.  Foto: Wagner

Es gehört längst zu einer guten Tradition - das Kreisbehindertensportfest in der Ritter-Georg-Halle in Schwarzenberg. 1990 wurde es durch Kurt Schwengfelder und dem damals neu gegründeten Unabhängigen Behindertenverband (UBV) ins Leben gerufen.

In diesem Jahr erlebte es seine 29. Auflage und die ging mit einem Teilnehmerrekord über die Bühne. "Wir hatten diesmal mehr als 170 Sportler, 30 Betreuer und 40 Helfer", sagt Dietmar Colditz, in dessen Händen die Fäden der Organisation zusammenlaufen. Es war aber nicht nur ein Sportfest des Rekords, sondern auch das erste Sportfest nach dem überraschenden Tod von Kurt Schwengfelder. Mit einer Schweigeminute gedachte man dem Verstorbenen zur offiziellen Eröffnung des Sportfestes. "Kurt hat auch diese Auflage noch mit vorbereitet", sagt Colditz. Er habe ihm immer zur Seite gestanden, war mit ihm bei Sponsoren unterwegs. "Kurt hatte ja einen riesigen Bekanntenkreis", so Colditz. Denn die Veranstaltung steht und fällt mit Sponsoren. Daher freuen sich die Schwarzenberger auch immer, dass sie durch den Lions Club Aue-Schwarzenberg eine Finanzspritze für die Durchführung erhalten. Und diese wiederum wird ebenfalls sportlich eingefahren. Denn das Geld stammt aus den Einnahmen des Erzgebirgsradrennens in Markersbach. Dieses steht unter dem Motto: "Wir radeln für Behinderte" und erlebte seine 20. Auflage.