Straße steht vor langer Sperrung

verkehr Landesamt plant Böschungsbau

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Autofahrer müssen weiter mit Behinderungen rechnen.Foto: Sandra Häfner

Zschopau. In den vergangenen Jahren gab es kaum einen Zeitraum, in dem es auf der Staatsstraße (S) 228 zwischen Zschopau und Scharfenstein freie Fahrt gegeben hat. Immer wieder behinderten zumeist halbseitige Sperrungen den Verkehr. Derzeit gilt eine Ampelregelung in der Nähe der Zschopau-Brücke. Dort ist die Böschung hinunter zu den Zuggleisen beschädigt.

Die Sanierung dieser Böschung wird derzeit vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr, das für die Straße zuständig ist, geplant. Die Arbeiten dazu sollen voraussichtlich im kommenden Jahr abgeschlossen sein, jedoch unter der Voraussetzung, dass kein Baurechtsverfahren notwendig wird, heißt es aus der Behörde.

Vollsperrung zwischen Wilischthal und Zschopau

Die Bauarbeiten könnten 2020 beginnen, doch zuvor müsse noch die Finanzierung geklärt und die Maßnahme in das Bauprogramm des Amtes eingeordnet werden, teilt eine Sprecherin mit. Danach kommen auf Autofahrer langwierige Behinderungen zu. Denn die Bauzeit für die Sanierung der Böschung soll etwa zwei Jahre dauern, so die Sprecherin. Die Arbeiten sollen unter Vollsperrung erfolgen, sodass es zwischen Wilischthal und Zschopau kein Durchkommen geben wird. Die Böschung müsse auf einer Länge von 450 Metern mit einem Randbalken gesichert und anschließend die Fahrbahn erneuert werden, erläutert die Mitarbeiterin. Die Kosten dafür werden derzeit auf eine Höhe von rund 1,2 Millionen Euro beziffert. Die Straße in Höhe der Böschung ist seit dem vergangenen Jahr halbseitig gesperrt, nachdem sich Steine aus der Stützwand gelöst hatten, hatte das Amt damals mitgeteilt.

Größere Teilstücke des Straßengeländers sowie Böschungen entlang der S 228 von Zschopau nach Scharfenstein waren bereits vor einigen Jahren abschnittsweise saniert worden. Auch damals regelten Ampeln den Verkehr.