Ob Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, Fußgängerinnen oder Fußgänger - die meisten von ihnen wünschen sich ordentliche und sichere Straßen. Zeiten, in den diese saniert werden und der Asphalt zur Baustelle wird, sind jedoch nervig. Was die Große Kreisstadt Marienberg aktuell angeht, ist seit Wochen und Monaten schon Geduld gefragt. Vollsperrscheiben, Sackgassen, Bau- und Mobilzäune - das ist das gegenwärtige Straßenbild. Neue Ampelregelungen werden geschaltet, fertige Bauabschnitte freigegeben, weitere Straßenbaumaßnahmen begonnen. So wird das noch ein Weilchen weitergehen, denn die Bauarbeiten befinden sich seit Ferienbeginn in der nächsten Phase. Weiter geht es nämlich mit dem Bauabschnitt entlang des Marienberger Marktplatzes. Bis 5. September 2025 soll dieser abgeschlossen sein. "Für uns Mieter sind das schon enorme Herausforderungen. Ich betreibe hier an der Freiberger Straße meine Naturheilpraxis, mein Sohn ein Geschäft mit Antik- und Vintageware. Zudem vermieten wir Ferienwohnungen an diesem Standort. Das Ein- und Ausladen bzw. Transportieren des Gepäcks, die Staub- und Lärmbelästigung, Parkplätze - das alles ist sehr schwierig jetzt", so Susanne Ramisch.
Gemeinsam an einem Strang anstatt gegeneinander
Doch das ist nicht das einzige, worüber sie sich ärgert. "Natürlich gibt es in den Medien Hinweise zum Straßenbau. Ich persönlich würde mir jedoch mehr und genauer Informationen zur derzeitigen Situation von Seiten der Stadt wünschen, so dass man sich detaillierter auf die jeweiligen Situationen einstellen kann. Bisher erhielten wir Mieter nur ein Schreiben von der Straßenbaufirma", erklärte sie weiter. Mehr Transparenz bezüglich des Straßenbaus, ein offenes Ohr für die damit verbundenen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger und gemeinsam nach akzeptablen Lösungen suchen wären Schritte in die richtige Richtung, ist sich Frau Ramisch sicher. Schließlich wird auch die Zeit der Straßenbaumaßnahmen vorübergehen, Aufregung über Unzulänglichkeiten verfliegen und das Stadtbild deutlich verbessert sein. "Das alles wäre noch schöner, wenn man gemeinsam und konstruktiv an einem Strang ziehen würde", so Susanne Ramisch abschließend.
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