Straßenschilder sollen Zusatz mit Erklärungen bekommen

Zusatztafeln Eibenstocker wollen 17 Straßen wollen Personen nachhaltig ehren

Eibenstock. 

Eibenstock. Einige der Straßen in Eibenstock sind nach verdienten Personen der Eibenstocker Geschichte benannt oder auch nach berühmten Persönlichkeiten. Doch viele Menschen wissen nichts um deren Verdienst und wer diese Personen waren - besonders Gäste und Touristen, die Eibenstock besuchen. Die Idee, Zusatzschilder mit einer kurzen Erläuterung an den Straßenschildern anzubringen, wie das in anderen deutschen Städten üblich ist, die gibt es schon einige Zeit. Die SPD-Fraktion des Eibenstocker Stadtrates hat einen Antrag diesbezüglich gestellt. "Durch ein solches Zusatzschild werde die Ehrung der jeweiligen Person erst nachhaltig", so Thomas Roßbach, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Bürgermeister Uwe Staab, der nicht nur den touristischen Hintergrund sieht, stimmt dem zu und sagt: "Das ist hochinteressant gerade auch für junge Leute. Ich finden es eine gute Sache."

Der Stadtrat hat dem Beschlussvorlage zugestimmt. Es sollen insgesamt 17 Straßen ein solchen zusätzliches Schild erhalten. Das betrifft neben Eibenstock selbst auch die Ortsteile. Zu den Straßen, die man im Fokus hat, zählt unter anderem die Clara-Angermann-Straße in Eibenstock. Damit ehrt man die Gründerin der Eibenstocker Stickerei. Die Bretschneiderstraße hat man zu Ehren von Christian Gottlieb Bretschneider so benannt, den Wolfsgrüner Papierfabrikanten. Die Uhdestraße erinnert an Bernhard von Uhde, einen der Ehrenbürger von Eibenstock und der Schnorr-von-Carolsfeld-Weg in Carlsfeld erinnert an den Montanunternehmer und Gründer von Carlsfeld. Uwe Staab geht von rund 1200 Euro an Kosten aus, die man für das Vorhaben aufwenden muss. Aus dem Kreis der Stadträte kam die Idee, die Zusatztafeln zweisprachig zu gestalten - deutsch auf der Vorderseite und englisch beziehungsweise tschechisch auf der Rückseite. Dieser Vorschlag wird mit geprüft.