Strenger Frost im Erzgebirge: Temperaturen bis -27 Grad - Wichtige Tipps bei der Kälte

Eisiger Start ins neue Jahr: Nach dem Schneefall folgt nun klirrende Kälte – Bach gefroren, Autos vereist

Kühnhaide

Der Winter zeigt sich zum Jahresbeginn von seiner frostigsten Seite. In der Nacht zum Dienstag verwandelte sich der Ort Marienberg-Kühnhaide in eine wahre Tiefkühltruhe.

Nach einem Temperatursturz fielen die Temperaturen: bis zu -26,1 °C in der Luft und -29 °C in Erdbodennähe wurden gegen 23 Uhr gemessen.

Wetterumschwung bringt extreme Kälte

Nachdem in den vergangenen Tagen starker Schneefall die Region prägte, sorgte nun ein klarer Himmel für einen Temperaturrückgang. Die eisige Luft ließ Autos zufrieren, Pflanzen erstarren und selbst der sonst fließende Bach „Schwarze Pockau“ verwandelte sich in eine starre Eisfläche.

Ein Ort im Winterschlaf

Wer am späten Abend durch Marienberg-Kühnhaide ging, traf niemanden. Die Straßen waren leer, Rauch stieg aus den Schornsteinen, während sich die Bewohner in ihren Häusern warmhielten.

Vorsicht für Autofahrer: Jetzt richtig vorbereiten

Auch in den kommenden Tagen bleiben Frostnächte wahrscheinlich, nicht nur im Erzgebirge, sondern bundesweit. Für Autofahrer heißt es deshalb: Vorbereiten ist Pflicht. Experten empfehlen:

  • Winterreifen mit gutem Profil
  • Ausreichend Scheibenfrostschutz einfüllen
  • Eine geprüfte Fahrzeugbatterie
  • Warme Kleidung im Fahrzeug mitführen
  • So lassen sich unangenehme Pannen auf eisigen Straßen vermeiden.

Praktischer Haushalts-Tipp

Zu Hause kann die Kälte durchaus sinnvoll genutzt werden: Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, den Tiefkühlschrank abzutauen. Ein abgetauter Kühlschrank arbeitet effizienter, spart Energie und lässt sich gründlich reinigen.

Ausblick: Der Frost bleibt

Die Wetterdienste geben einen Ausblick auf weitere eiskalte Nächte in ganz Deutschland. Besonders in Regionen mit Schneedecken und klaren Nächten – wie aktuell im Erzgebirge. Der Winter ist da– und bleibt voraussichtlich noch eine Weile.

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